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Lokales Neue Gnadenfrist für juristische Fakultät möglich
Dresden Lokales Neue Gnadenfrist für juristische Fakultät möglich
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17:05 19.04.2018
Symbolbild:Justitia. Quelle: dpa
Dresden

 Im Streit um die frühzeitige Schließung der juristischen Fakultät an der TU Dresden schon im Herbst diesen Jahres glätten sich die Wogen. Die Gespräche zum Erhalt der juristischen Fakultät bis zum 30. September 2020 seien „auf einem sehr guten Weg“, sagt der Fakultäts-Dekan Horst-Peter Götting.

 Weil schon viele Professoren zum neuen und einzigen Jura-Schwerpunkt Sachsens an der Leipziger Universität gewechselt sind, drohte der juristischen Fakultät in Dresden das vorzeitige Aus (DNN berichteten). Die laufenden Studiengänge „Law in Context“ und der Master „Wirtschaftsrecht“ sollten bis zu ihrem offiziellen Ende an die philosophische Fakultät verlegt werden.

„Klagen nicht ausgeschlossen“

Zum Nachteil der Stundenten, wie der Fachschaftsrat der Juristen um Sprecher Julian Freudiger erklärte. „Wenn auf unserem Abschlusszeugnis Philosophische Fakultät steht, kann das negative Auswirkungen auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt haben“. Ende März betonte der FSR in den DNN Klagen gegen die Universitätsleitung seien nicht ausgeschlossen.

Neue Lehrstelle soll Erhalt sichern

Auf einer Informationsveranstaltung für die Studenten gab TU-Prorektor Antonio Hurtado nun bekannt, dass das Sächsische Wissenschaftsministerium unter der Leitung von Eva-Maria Stange (SPD) eine neue Lehrstelle für die juristische Fakultät in Dresden bis 2020 schaffen wolle. Eine endgültige Entscheidung soll aber erst am 9. Mai fallen.

 In einer gemeinsamen Mitteilung kritisieren der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) die Kommunikationspolitik der Uni und leere Versprechungen in der Vergangenheit. Der RCDS geht in seinen Forderungen noch einen Schritt weiter: Der Freistaat dürfe die Juristische Fakultät an der TU Dresden nicht aufgeben, sagt Mitglied Christina Ruge.

Von Tomke Giedigkeit

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