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Lokales Neue Blöcke für die Dresdner Johannstadt
Dresden Lokales Neue Blöcke für die Dresdner Johannstadt
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09:17 24.05.2017
Die Fläche zwischen Gerok- (l.) und Elisenstraße (r.) wird mit zwei Gebäudekomplexen bebaut.   Quelle: Visualisierung: Code Unique Architekten
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Dresden

 Brachflächen gibt es in der Johannstadt noch einige – seit Dienstag aber wird eine weitere bebaut. Am Vormittag erfolgte der erste Spatenstich für das „Güntzareal“, das sich auf der Rückseite des Sparkassenhauses am Güntzplatz anschließt. Auf 14.300 Quadratmetern zwischen Gerok-, Elisen- und Elsasser Straße erweitert einerseits die Ostsächsische Sparkasse Dresden ihren Hauptsitz, andererseits baut ihr Kooperationspartner ZBI bis 2020 ein „Quartier der Generationen“. Dabei entstehen Blöcke aus Beton und Glas mit Flachdächern – ein viereckiger Bau an der Südostecke und aneinandergereihte Wohnhäuser.

Die Sparkasse errichtet auf der Südseite des Areals entlang der Gerokstraße, wo bis 2013 ein Plattenbauriegel stand, einen etwa 70 Meter langen Neubau. „Wir benötigen weitere Büroräume“, begründet Sparkassen-Vorstandschef Joachim Hoof die 22 Millionen Euro schwere Investition des Kreditinstituts. Zudem wolle die Ostsächsische Sparkasse in dem Haus das Thema Bausparen moderner präsentieren.

Den weitaus größeren Teil der Fläche, der bislang von Parkplätzen geprägt war, nimmt jedoch das ZBI-Projekt ein. Für Gesamtkosten von mehr als 95 Millionen Euro sollen 211 familien- und seniorengerechte Mietwohnungen sowie 137 möblierte Apartments für Studenten und Geschäftsleute entstehen – insgesamt also 348 neue Wohnungen. Hinzu kommen noch 1500 Quadratmeter Bürofläche, sieben Geschäfte, zwei Gastronomieflächen sowie ein Fitness- und Therapie-Zentrum. Auch das Center- und Vermietungsmanagement der Immobiliengruppe werde sich dort niederlassen, wie Aufsichtsratschef Peter Groner ankündigt.

Ein begrünter Innenhof mit einem Hochplateau zwischen den Wohnhäusern, aber auch öffentlich zugängliche Freiflächen prägen den städtebaulichen Entwurf des Dresdner Büros Code Unique Architekten. Sie sollen urbane Lebensqualität vermitteln, versprechen die Investoren – die Häuser würden sich „harmonisch in die umliegende Bebauung“ einfügen, die vor allem durch sanierte Plattenbauten aus der DDR-Zeit geprägt ist. Der Bau gleiche sich dem Charakter des urban gewachsenen Stadtteils an.

Eine Tiefgarage mit 390 Stellplätzen soll zur Lösung des Parkproblems beitragen. Bis zum Herbst erfolgen nun die Bagger- und Verbauarbeiten. Anschließend werde noch in diesem Jahr der Rohbau beginnen.

Von Stefan Schramm

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