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Lokales Neue Bleiben für kleine und große Zoobewohner
Dresden Lokales Neue Bleiben für kleine und große Zoobewohner
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23:36 09.09.2015
Insgesamt neun Pelikane teilen sich die Anlage mit diesem Artgenossen. Im Hintergrund ist das neue Winterquartier zu sehen. Quelle: Norbert Neumann
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Gestern wurde das künftige Winterquartier eingeweiht. "Pelikane sind eigentlich ziemlich kälteresistent. Wenn es friert, müssen aber auch sie rein", erklärt Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Zudem sei das Haus auch im Ernstfall - etwa beim Ausbruch der Vogelgrippe - eine mögliche Quarantänestation. Bislang fanden die zehn Pelikane bei Eis, Schnee und Minusgraden im Flamingohaus oder in der Tundraanlage Unterschlupf.

Diese Zeiten sind auch dank der Unterstützung des Fördervereins Zoofreunde Dresden e.V. beendet. Insgesamt 45 000 Euro übergab Präsident Ralf Leidel gestern an den Zoodirektor. Seit vergangenem November entstand das einem Gewächshaus ähnliche Haus. Tatsächlich zeichnete ein Gewächshausbauer aus Bremen für die Errichtung verantwortlich. Die Wände sind doppelt verglast, eine Heizung sorgt für Wärme. Die Hälfte der Kosten - insgesamt flossen 212 000 Euro in das Projekt - wurden laut Ukena in die Erschließung des Areals investiert. "Jetzt fehlen noch Pflanzen und dann ist alles fertig", so der Zoodirektor.

An eine neue Umgebung müssen sich auch die Elefanten gewöhnen. Die drei Dickhäuter Drumbo, Mogli und Sawu sind in ihre Interimsbleibe umgezogen, die im vergangenen Herbst fertiggestellt worden war (DNN berichteten). Zu sehen ist das Trio deshalb ab sofort nur noch auf der Außenanlage, denn das neue Übergangs-Quartier ist nicht einsehbar. Dusch- und Schlafenszeiten können die Elefanten damit ungestört genießen. Zwischen 9 und 16 Uhr kann aber immer mindestens einer der Dickhäuter auf der Anlage beobachtet werden, wie Zoosprecherin Kerstin Eckart versichert.

Mit dem Umzug der Elefanten ist der Weg frei für die Sanierung des Afrikahauses. Die soll bereits im Mai beginnen. Für 7,5 Millionen Euro wird bis Mitte 2016 zum einen die stark verwitterte Nordfassade erneuert, zum anderen erhalten die Elefanten eine komplett umgebaute Innenanlage und damit mehr Platz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.04.2015

Christin Grödel

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