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Lokales Neuauflage für "Zeitungsflirt": 690 Grundschüler schreiben für die DNN
Dresden Lokales Neuauflage für "Zeitungsflirt": 690 Grundschüler schreiben für die DNN
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23:46 09.09.2015
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Darüber können die Grundschüler, die beim neuen DNN-Projekt "Zeitungsflirt" mitmachen, natürlich nur lächeln. Denn erstens haben sie gelernt, wie man richtig über die Straße geht, und zweitens kommen sie auf ganz anderem Wege in die DNN. Sie dürfen nämlich "das Kribbeln des Reporters spüren", wie es DNN-Chefredakteur Dirk Birgel nannte, und für einen eigenen Beitrag recherchieren, der dann in der Zeitung veröffentlicht wird.

Es sind schon mal eine ganze Menge Kinder, die da mit den DNN "flirten" wollen. Am 23. März startet das neue medienkundliche Projekt. Immerhin 690 Schüler aus 32 Klassen von 11 Grundschulen aus Dresden und dem Umland sind diesmal mit dabei. Fast acht Wochen lang bekommen sie die DNN morgens kostenlos zum Lesen in die Schule, in den Ferien auf Wunsch auch nach Hause. Möglich machen das "Promedia Wolff.", der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), die Fielmann AG, die Bildungsagentur und die DNN als Veranstalter.

Jetzt ließen sich die Lehrer aus den teilnehmenden Schulen erst einmal fit machen für das neue Projekt, das natürlich einen ernsthaften Hintergrund hat. "In jedem zweiten Haushalt wird keine Zeitung mehr abonniert", sagte Dirk Birgel beim einführenden Lehrerseminar. Abgesehen davon liege der Anteil der Haushalte ohne Zeitung in Stadtteilen wie Reick und Prohlis deutlich höher als in Blasewitz und Loschwitz. Umso wichtiger sei es, auch diese Kinder in der Schule ans Zeitunglesen heranzuführen. Das lässt sich spielerisch auf vielerlei Weise und wunderbar auch fächerübergreifend bewerkstelligen.

Die Kinder, die es sich schon zutrauen, einen eigenen kleinen Beitrag zu schreiben, haben auch in diesem Jahr eine Fülle an Themen zur Auswahl: Sie können beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen der 120 Jahre alten Standseilbahn werfen, einem Lokführer, Fährmann oder auch Busfahrer über die Schulter schauen sowie ein Theater, ein Krankenhaus oder ein Tierheim besuchen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2015

Katrin Richter

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