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Lokales Nazifrei gibt Route für Täterspuren bekannt - Bündnis besteht auf Gespräch mit Oberbürgermeisterin
Dresden Lokales Nazifrei gibt Route für Täterspuren bekannt - Bündnis besteht auf Gespräch mit Oberbürgermeisterin
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20:35 09.09.2015
Falk Neubert, Landtagsabgeordneter der Linken Quelle: Franziska Viebach
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Der Rundgang, der an die Verbrechen der Dresdner zur Nazizeit erinnern soll, startet in diesem Jahr am 13. Februar um 14 Uhr am Schützenplatz und endet nach einem Rundgang über Wettiner Platz, Ammonstraße und Budapester Straße am Abend am Hauptbahnhof. Neubert rechnet auch in diesem Jahr mit etwa 3000 Teilnehmern: "Wir wollen den Leute, die jenseits der Menschenkette einen Ort suchen um gegen Nazis Gesicht zu zeigen, diese Möglichkeit bieten. Deswegen halten wir an der Idee des Täterspurenmahngangs fest."

Daneben besteht das Bündnis Nazifrei weiter auf einem direkten Gespräch mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vor dem 13. Februar 2014: „Wir wollen endlich mal mit der OB an einen Tisch kommen", sagte Bündnissprecher Silvio Lang. Das sei „gut für das Klima in der Stadt".

[image:phpvN5JBM20140120122903.jpg]Bisher ist es nicht zu einem solchen Gespräch gekommen. Die OB habe ein solches Gespräch mit den Hinweisen abgelehnt, dass sie zum gewünschten Termin im Urlaub sei, dass die Kompetenz bei diesem Thema bei der AG 13. Februar liege und dass sie „verwaltungsrechtliche Probleme sehe", so Lang. Immerhin lobte der Bündnissprecher ein Gespräch vom Sonnabend, bei dem sich die „Nazifrei"-Verantwortlichen unter anderem mit dem Moderator der AG 13. Februar Joachim Klose an einen Tisch setzen konnten. Über Inhalte sei aber Stillschweigen vereinbart worden, bis die Teilnehmer des Treffens ihre Gruppen informiert hätten, sagte Klose. Auch wenn man in vielen Punkten gegensätzliche Positionen vertrete, ein gemeinsames Anliegen beider Parteien sei es „zu verhindern, dass der 13. Februar durch Nazis und ihre Ideologie missbraucht wird.“, so Silvio Lang abschließend.

Franziska Viebach

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