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Lokales Natur- und Umweltschule darf weitermachen
Dresden Lokales Natur- und Umweltschule darf weitermachen
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17:36 04.08.2017
Darf weitermachen: die Natur- und Umweltschule Dresden. Quelle: Julia Vollmer
Dresden

Aufatmen bei der Natur- und Umweltschule: Nach einem längeren Gespräch mit Katrin Förster, Geschäftsführerin des Schulträgers Verbund sozialpädagogischer Projekte, erklärte sich die Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden, bereit, den Fortgang des Schulbetriebs zu dulden. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen hatte am Dienstag über die Genehmigung für die Schule in freier Trägerschaft verhandelt, aber noch keine Entscheidung getroffen. Der 2. Senat des Gerichts will ein Gutachten über das pädagogische Konzept der Natur- und Umweltschule einholen (DNN berichteten). Das teilte die Sprecherin der Bildungsagentur, Petra Nikolov, am Freitag mit.

Mit der Duldung werde der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts nicht vorgegriffen, begründete Nikolov den Entschluss. Der Schulträgerverein sei von der Sächsischen Bildungsagentur verpflichtet worden, während des Unterrichts im Freien die Sicherheitsvorkehrungen für die Schülerinnen und Schüler den Besonderheiten des Unterrichtsortes und den jeweiligen Wetterverhältnissen anzupassen. Das Gefährdungspotenzial für die Kinder solle so klein wie möglich gehalten werden. Deshalb werde ein größerer Anteil des Unterrichts künftig im Klassenzimmer im Schulgebäude in Klotzsche erfolgen, so Nikolov. Dabei werde es zu Einschränkungen in der Umsetzung des Konzeptes der Natur- und Umweltschule kommen. Die getroffenen Vereinbarungen würden den Ausgang des Gerichtsverfahrens nicht beeinflussen, erklärte die Sprecherin.

Bei der Aktiven Schule sieht sich die Bildungsagentur durch den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden in ihrem Vorgehen bestätigt, den Schulbetrieb an der Grund- und Mittelschule einzustellen. „Wir sehen uns weiter in der Pflicht, beide Schulen einer engmaschigen Kontrolle zu unterziehen“, so Nikolov. Das Gericht hat zwar Bedenken zum Konzept der Schule geäußert, aber den Schulbetrieb vorläufig gestattet. Die Bildungsagentur müsse erst weitere Beweise vorlegen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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