Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Nadeliger Schmaus für Dresdens Elefanten
Dresden Lokales Nadeliger Schmaus für Dresdens Elefanten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:50 10.01.2018
Die Elefanten freuten sich über die Zwischenmahlzeit. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Gemächlich trennte Sawu einen Zweig mit dem Rüssel ab und führte ihn zum Maul. Von den zahlreichen Schaulustigen ließ sich die Afrikanische Elefantendame nicht aus der Ruhe bringen. Sawu und ihre zwei Artgenossinen Mogli und Drumbo freuten sich sichtlich über die Zwischenmahlzeit: Die 21 Meter hohe Küstentanne des World Trade Centers Dresden (WTC) wurde den drei Dickhäutern des Dresdner Zoos gespendet. Teile des Stammes zieren künftig das Gehege und dienen den Elefanten als Spielzeuge.

Mitarbeiter der Firma Deppner Baumpflege und Höhenarbeiten schlugen am Dienstag in den Morgenstunden die Äste des stadtweit höchsten Weihnachtsbaumes ab uns zersägten den Stamm in Stücke. Die Baumteile wurden dann in den Zoo transportiert. Die ungewöhnliche Verfütterung organisierte das WTC erstmals im Jahr 2011. „Wir möchten das Holz unserer stolzen Tanne ungern verbrennen und häckseln. Darum haben wir uns dazu entschlossen, die Fichte auch diesmal wieder dem Dresdner Zoo zu spenden“, sagte WTC-Manager Jürgen Rees.

Gesättigt waren die zwischen dreieinhalb und vier Tonnen schweren Elefantenkühe nach ihrem Snack allerdings nicht: „Elefanten fressen bis zu 18 Stunden am Tag und etwa 100 Kilogramm täglich“, erklärte Revierleiter Ronny Moche. „Daher ist eine Mehrfachfütterung notwendig, damit die drei ständig was zum Knabbern haben.“

Von Junes Semmoudi

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

SBG-Geschäftsführer sieht den Umbau bei der Dresdner Parkeisenbahn auf einem guten Weg. Dort hat es nach 2016 bekannt gewordenen Missbrauchsfällen tiefgreifende Veränderungen gegeben. An einem Punkt gerät die Initiative für Kinderschutz allerdings ins Stocken.

10.01.2018

Während andere Mieter wie Trödel- und Antikhändler ihre Räume im Gelände der Hafencity in Dresden räumen müssen, wird es den Citybeach weiter geben. Auch Steinmetzmeister Michael Stäbe hält die Stellung. Er will nicht verkaufen, egal wie viel Kohle ihm geboten wird.

10.01.2018

In der Orangerie in Dresden-Pillnitz überwintern rund 450 exotische Kübelpflanzen. Das älteste Exemplar ist 300 Jahre alt. Am 14. Januar gibt es wieder eine der seltenen Führungen durch das sonst geschlossene Gebäude.

09.01.2018