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Lokales Nachträgliche Bescherung am Förderzentrum „Albert Schweitzer“ in Dresden
Dresden Lokales Nachträgliche Bescherung am Förderzentrum „Albert Schweitzer“ in Dresden
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20:00 06.01.2017
37 Trikots, Hosen und Stutzen in einheitlichen Farben stehen jetzt zur Verfügung. Quelle: Anja Schneider

Nachträgliche Bescherung am Förderzentrum „Albert Schweitzer“ in Dresden: Die Schüler in der AG Fußball können künftig bei Turnieren auch mit einheitlicher Kleidung antreten. Das macht eine Unternehmensspende möglich, die am Freitag mit einer kleinen Feier entgegengenommen worden ist.

„Das ist absolut großartig“, lässt Schulleiter Jörg Jacobi seiner Freude freien Lauf. 37 Trikots, Hosen und Stutzen in einheitlichen Farben stehen jetzt den Fußballer zur Verfügung.

Das Förderzentrum „Albert Schweitzer“ ist eine Schule zur Lernförderung, mit derzeit rund 250 Schülern in 19 Klassen. Die Schule besuchen Kinder und Jugendliche, bei denen in einem Feststellungsverfahren sonderpädagogischer Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen diagnostiziert wurde. Zum Ganztagsangebot gehören auch zwei Fußball-Gruppen, die neben dem regelmäßigen Training immer wieder an Turnieren teilnehmen. Im vergangenen Jahr haben sich die Fußballer des Förderzentrums beim Regionalausscheid der Dresdner Schulen durchgesetzt und es bis ins Landesfinale in Görlitz geschafft. Kleinere Turniere runden das Programm ab. „Bislang mussten die Schüler kunterbunt durch die Gegend rennen“, erklärt Schulleiter Jacobi. Dank der Spende der Fielmann-Niederlassung aus dem Kaufpark Nickern, die einem Gegenwert von etwa 3000 Euro entspreche, sei das nun anders. Aus dem Etat der Schule könne kein Geld für die Bekleidung entnommen werden und Sponsoren richteten ihr Interesse meist auf Gymnasien oder Vereine aus.

Niederlassungsleiter Matthias Jahny begründete gegenüber DNN, warum sich das Unternehmen dennoch im Förderzentrum engagiere. Bei einer Sponsoring-Aktion der Filiale sei auch ein „sehr toll geschriebener Brief einer Lehrerin“ eingegangen. „Da haben wir uns gedacht, hier muss etwas passieren, bei benachteiligten Kinder ist das doch besonders wichtig.“

Von Ingolf Pleil

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