Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten bei Freiraum Elbtal – Zukunft bleibt ungewiss
Dresden Lokales Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten bei Freiraum Elbtal – Zukunft bleibt ungewiss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:11 09.09.2015
Quelle: Julia Vollmer

Die Künstlerinitiative hat das Wasser hart getroffen. Seit sich das Wasser nun langsam aus dem Gelände zurückzieht, laufen die Aufräumarbeiten.

Zerstörte Möbel werden beräumt und der Schlamm mit Schubkarren abtransportiert. „Wir haben die Räume mit klarem Wasser erneut geflutet und dann alle Böden geschrubbt“, erzählen die Helfer. An helfenden Händen fehlte es dem Freiraum Elbtal in den schweren Tagen der Flut nicht. Nach einem Facebookposts fanden sich rund 200 Freiwillige an der Leipziger Strasse ein. „Schon am 1. Juni habe ich den steigenden Pegelstand in Prag verfolgt und gleich meine Kollegen informiert und zusammen habe wir dann unsere Wagen vom Gelände gezogen“, so Martin vom Freiraum-Verein.

Doch das Hochwasser ließ sich nicht aufhalten und schließlich konnten sich die Mitglieder der Initiative auf ihrem Gelände nur noch mit dem Boot fortbewegen. Am 4. Juni war das Wasser dann innerhalb einer Stunde um 30 Zentimeter gestiegen und hatte das ganze Gelände überflutet. Die Initiative Freiraum Elbtal steht nun von einer ungewissen Zukunft. Wie DNN-Online berichtete, läuft der Mietvertrag für das Gelände am Puschkin-Platz zum 30. Juni aus. Die Kündigung erhielt der Verein im Frühjahr dieses Jahres vom neuen Eigentümer des Gelände, der Dresden Bau GmbH. „Wir suchen ständig das Gespräch mit Töberich von Dresden Bau, bislang ohne Resonanz“, so Martin.

Bei seiner Sitzung am Montag wird der Ortsbeirat Neustadt unter anderen den Bebauungsplan für die Hafencity am Neustädter Hafen diskutieren. Die Mitglieder des Freiraum Elbtal hoffen, dass ihre Situation in der Sitzung auch zur Sprache kommt. „Als Konsequenz aus dem diesjährigen Hochwasser sollte man sich gegen das Bauvorhaben entscheiden. Die neuen Gebäude würden der Elbe wieder ein Stück vom Flussbett wegnehmen“, so Martin.

Julia Vollmer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Arthur Marschall ist gerade mal drei Tage alt, 51 Zentimeter groß und 3230 Gramm leicht. Bereits jetzt ist der neugeborene Junge von Petra Marschall im Dresdner Universitätsklinikum eine Berühmtheit.

09.09.2015

"Zeit braucht Mama, damit sie pünktlich zur Arbeit kommt." "Mein Opa hat nie Zeit." Solche Antworten fielen den Kindern der Kindertagesstätte "Schlaumäuse" an ihrem ersten Forschertag zu der Frage ein, warum Zeit wichtig ist.

09.09.2015

Zwei Dresdner Facebook-Initiativen mobilisierten in den vergangenen Tagen besonders viele Fluthelfer, kamen zusammengenommen auf über vier Millionen Leser und mehr als 200.000 Verteiler ihrer Meldungen im sozialen Netz.

09.09.2015