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Lokales „Move it!“-Filmfestival startet im Thalia
Dresden Lokales „Move it!“-Filmfestival startet im Thalia
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11:57 05.11.2016
Szene aus dem Dokumetarfilm „The Crossing“
Dresden

Am Dienstag beginnt die zwölfte Ausgabe des Filmfestivals „Move it!“ Das von der Dresdner Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte (Akifra e.V.) ausgerichtete Filmfest für Menschenrechte und Entwicklung läuft bis zum 13. November im Kino Thalia auf der Görlitzer Straße.

Gezeigt werden 18 aktuelle nationale und internationale Dokumentar- und Spielfilme mit Bezug zu den Themen Menschenrechte und Entwicklung, überwiegend Premieren in Dresden. Dabei fokussiert sich das Festival in diesem Jahr auf sein Ursprungsthema der Kinder- und Frauenrechte. Filme mit dem Themenschwerpunkt „Arabische Welt“ stehen ebenfalls auf dem Programm.

Den Auftakt am Eröffnungsabend machen jedoch zwei Filme zur aktuellen Flüchtlingskrise. In der norwegischen Produktion „The Crossing“ begleitet Regisseur George Kurian eine Gruppe syrischer Flüchtlinge nicht nur auf deren Weg nach Europa, sondern beobachtet sie auch nach der Ankunft in Europa weiter – inklusive den Auswirkungen der Asylverfahren. Daran schließt sich der dänische Film „Les Sauteurs – Those Who Jump“ an, der Innenansichten eines Camps in Marokko zeigt, wo sich Flüchtlinge an der Grenze zur spanischen Enklave Melilla sammeln. Außerdem sind während der Festivaltage Filme unter anderem aus Dänemark, Israel, Palästina, Pakistan, Syrien, dem Libanon, dem Irak, Iran und Deutschland zu sehen.

Zwei Musiker der Banda Internationale, die selbst als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind, werden den Eröffnungsabend mit Musik aus ihren Herkunftsländern abrunden.Außerdem soll Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) wieder einige Grußworte sprechen.

Umrahmt werden die Filmvorstellungen nicht nur durch zahlreiche Gespräche mit Regisseuren, Produzenten, Aktivisten und Fachexperten, sondern auch durch zwei Konzerte und einem Brunch am letzten Festivaltag. Verschiedene Kooperationspartner wie das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS), der Surkuma arts e.V. und die Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage Dresden (SEBIT) werden die Möglichkeit haben, sich dort vorzustellen. Auf dem Programm des Brunches steht außerdem eine kurze Präsentation aktueller Projekte von Akifra e.V. sowie ein musikalischer Beitrag.

Am Festivalwochenende (12. und 13. November) sind außerdem zwei Filme für Kinder- und Jugendliche jeweils als Nachmittagsvorstellung zu sehen. Auch diese beiden Produktionen werden nachbesprochen und dem Publikum die Möglichkeit eingeräumt, sich an der Filmdiskussion zu beteiligen.

Als Höhepunkt wird der Akifra e.V. zusammen mit der Stadt Dresden, vertreten durch die Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke), am Sonnabend den 2. Dresdner Filmpreis für Menschenrechte und Entwicklung an einen von der Festivaljury ausgewählten Film vergeben. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

www.moveit-festival.de

www.moveit-young.de

www.akifra.org

Von DNN

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