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Dresden Lokales Modernes Arbeiten auf hohem Niveau
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14:38 28.06.2016
Die Mindbox-Geschäftsführer Christoph Schöne (l.) und André Richter schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Dresdner Digitalagentur Mindbox konnte im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von über 60 Prozent verbuchen. Laut dem „Internetagentur-Ranking“ der Fachmagazine iBusiness, W&V und Horizont gehört sie damit zu den fünf wachstumsstärksten in Deutschland. Mindbox wurde zwar schon im Jahr 2000 gegründet, startete aber erst in den vergangenen Jahren richtig durch. Der Grund dafür ist ein neues Konzept, dass in kürzester Zeit mehrere internationale Großkunden einbrachte.

„Für uns beginnt die Zeitrechnung ab 2009 noch einmal bei Null“, erklärt André Richter. Er ist einer der beiden Geschäftsführer und Gründer der Firma. Vor sieben Jahren trennte er sich von seinem beiden Geschäftspartnern und strukturierte die Agentur gemeinsam mit dem Bautzner Christoph Schöne um. „In der heutigen Zeit entwickelt sich alle sehr rasant. Da reicht es nicht mehr aus, eine normale Internetagentur zu sein“, berichtet Schöne.

Zwar bedient Mindbox nach wie vor klassische Genres wie Webdesign, Internetwerbung und Marketing, doch punkten können sie bei Großkunden nur noch durch innovative Konzepte. Deshalb wurde in den letzten drei Jahren sukzessive ein junges Team aus Fachleuten aufgebaut. Derzeit tummeln sich 42 Programmierer, Texter, Konzepter, Content Manager, Projektentwickler und sogar Fotografen in den modernen Agenturräumen im Industriegelände. „Die Mitarbeiterzahl hat sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt“, erklärt Richter.

Und das zahlt sich aus. Neben Lidl International zählen mittlerweile auch weltweit agierende Unternehmen wie Sanifair und Primacom zu den Kunden der Agentur. Für jeden Kunden wird ein individuelles Team aus Experten und Fachleuten zusammengestellt, die das Projekt zusammenstellen und gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten. „Es gibt dabei keine Tabus. Wir setzen der Kreativität keine Grenzen“, sagt Christoph Schöne .

Das Erfolgsgeheimnis von Mindbox besteht laut Aussage von Geschäftsführer Richter auch darin, dass man sich den Bedürfnissen der Kunden flexibel anpasst. „Wünscht der Kunde eine App, stellen wir einen Programmierer ein. Wünscht er eine Facebook-Kampagne, stellen wir Social-Media Experten zur Verfügung.“ Mittlerweile finden sich unter den 42 Mitarbeiten echte Experten auf jedem Gebiet. „Bei uns macht Arbeiten zudem Spaß. Wir sind offen und ehrlich und haben eine flache Hierarchie.“

In der Agentur befinden sich auch sogenannte „Warrooms“, in denen es bei der Projektplanung heiß zur Sache geht. Dort treffen sich die verschiedenen Fachleute und beraten über Projekte und Konzepte. Dabei wird in einer der aufstrebenden Digitalagenturen Deutschlands sehr viel analog gearbeitet. „In den Warrooms erkennt man manchmal die Wände nicht mehr, so viel Zettel werden an die Tapete gepinnt“, so Schöne. Zudem stehen auf den Gängen sogenannte „Kanban-Boards“, auf denen jeweils die Köpfe der 42 Mitarbeiter als Magneten hängen. Mit Faserstiften und Buttons werden dann für die jeweiligen Projekte Pläne und Teams zusammengestellt.

Diese Arbeitsweise bescherte der Mindbox im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 60 Prozent, insgesamt 4,5 Millionen Euro. „Der Wachstum ist nur eine Momentaufnahme. Heutzutage geht alles sehr schnell. Wir wollen nicht das schnelle Geld machen, sondern haben einen Plan“, verrät André Richter. Derzeit sei man sogar schon in Verhandlungen mit den nächsten Großkunden.

Von Sebastian Burkhardt

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