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Mittelbauinitiative der TU Dresden kritisiert Arbeitsbedingungen

Mittelbauinitiative der TU Dresden kritisiert Arbeitsbedingungen

Die Mittelbauinitiative an der Technischen Universität Dresden (TUD) hat am Freitag eine Umfrage von 1300 beschäftigen Wissenschaftlern vorgestellt. „Die Auswertung der Befragung zeigt die zwei dringendsten Probleme deutscher Universitäten im Allgemeinen und sächsischer im Besonderen: Erstens deren chronische Unterfinanzierung und zweitens, dass der an der Universität beschäftigte Mitarbeiterstab in der Mehrheit nur befristet angestellt ist“, so Mathias Kuhnt, Sprecher der Initiative.

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Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Laut der TUD sind aktuell 89 Prozent befristet tätig. Laut Kuhnt sei diese Quote fragwürdig, da viele der Beschäftigen Daueraufgaben an der Universität erfüllten. Noch gravierender sei, dass 22 Prozent auf weniger als ein Jahr befristet seien. „Dies macht eine kontinuierliche Arbeit und Wissensakkumulation, wie sie für eine exzellente Universität notwendig ist, unmöglich und wirkt demotivierend auf die Mitarbeiter“, so Kuhnt. In der genannten Umfrage erreicht die TU Dresden dennoch gute Zufriedenheitswerte. So geben 75 Prozente an, insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.

Die Forderung, die Beschäftigen von administrativen oder Lehraufgaben zu entlasten, lehnte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) jedoch ab. „Sie wäre sogar kontraproduktiv, da gerade die Einbindung in die Lehre, aber auch in Verwaltungsaufgaben, wesentliche Kompetenzen für die weitere wissenschaftliche und berufliche Entwicklung vermitteln“, heißt in der Antwort zu einem Antrag der Landtagsfraktion Die Linke vom 8. Januar. Darüber hinaus sei ein Großteil der Arbeitsverträge bewusst befristet, um genügend Zeit zur Qualifikation der Mitarbeiter zu gewähren. „Durch die Befristung wird zugleich nachkommenden Generationen von Studierenden die Möglichkeit einer Weiterentwicklung eröffnet“, heißt es weiter.

Auf der anderen Seite räumt die Ministerin ein Verbesserungspotenzial ein. Akademische Karrieren könnten demnach noch besser planbar sein. Hierfür stehe ihr Ministerium im Dialog mit den Hochschulen. Gemeinsam sollen laut von Schorlemer gemeinsame Verhaltensregeln erarbeitet werden. Bei einem Treffen mit der Landesvertretung akademischer Mittelbau Sachsen an der TUD am Montag sollen die Probleme weiter erörtert werden. Die Ministerin nimmt ebenfalls teil.

dbr

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