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Lokales Mitbegründerin Kathrin Oertel: Pegida wurde zu extremistisch
Dresden Lokales Mitbegründerin Kathrin Oertel: Pegida wurde zu extremistisch
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23:42 09.09.2015
Pegida-Mitbegründerin Kathrin Oertel Quelle: dpa

„Allmählich merkten wir, dass Pegida mehr und mehr Leuten eine Plattform gab, denen wir keine Plattform geben wollten. Extremisten zum Beispiel“, sagte Oertel. Pegida sei ihr zu radikal geworden.

Pegida-Chef Lutz Bachmann, mit dem Oertel befreundet war, hatte auf Facebook gegen Ausländer gehetzt und ein Foto von sich selbst als Adolf Hitler verkleidet gepostet. Nach internen Streitereien gründeten daraufhin Anfang Februar Oertel und weitere Mitstreiter eine andere rechtspopulistische Konkurrenzorganisation zu Pegida, die Oertel allerdings mittlerweile auch wieder im Streit verlassen hat.

Das Image als Islamfeindin und Rechtspopulistin werde sie nicht so schnell los, heißt es weiter. Sie habe immer gesagt, wenn es mit Pegida vorbei sei, man seinen Ruf verspielt und die ganze Sache sich erledigt habe, „dann kannste eigentlich nur noch nach Sibirien ziehen, wo dich keiner kennt“, erklärte Oertel.

Beim jüngsten Pegida-Aufzug versammelten sich am Ostermontag laut Polizei über 7000 Menschen. Dort stellte das Bündnis die ehemalige Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling als OB-Kandidatin für die Wahl am 7. Juni in Dresden vor.

Markus Geiler

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