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Mitarbeiter der Elbe Flugzeugwerke in Dresden legen Arbeit nieder

Warnstreik der Metall- und Elektroindustrie Mitarbeiter der Elbe Flugzeugwerke in Dresden legen Arbeit nieder

Mitarbeiter der Elbe Flugzeugwerke in Dresden haben sich am Mittwoch an den Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Etwa 150 Beschäftigte der Frühschicht legten am Mittwochmorgen ihre Arbeit nieder. Auch die Mitarbeiter der anderen zwei Schichten sind zum Ausstand aufgerufen.

Bereits am 16. Januar hatten sich Mitarbeiter der Elbe Flugzeugwerke an Streiks beteiligt.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Mitarbeiter der Elbe Flugzeugwerke in Dresden haben sich am Mittwoch an den Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Etwa 150 Beschäftigte der Frühschicht legten am Mittwochmorgen ihre Arbeit nieder, wie ein Sprecher der IG Metall in Dresden sagte. Demnach werden im Laufe des Tages auch die Mitarbeiter der anderen zwei Schichten zum Ausstand aufgerufen.

Es ist der erste Betrieb in Sachsen, der von den ganztägigen Streiks betroffen ist. Weitere sollen bis Freitag folgen. Dann dürfte es nach Informationen dieser Zeitung auch die beiden Leipziger Autowerke von Porsche und BMW treffen.

Mit der bundesweiten Streikwelle will die Gewerkschaft Druck machen in der festgefahrenen Tarifrunde. Die IG Metall verlangt sechs Prozent mehr Geld, Möglichkeiten zur Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Stunden und einen Fahrplan zur Angleichung der Ost-Arbeitszeiten. Der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie kritisierte die Warnstreiks als unverhältnismäßig. Sie seien eine unnötige Eskalation.

dpa/DNN

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