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Mission Lifeline sticht in See

Schiff Ahoi Mission Lifeline sticht in See

Der Dresdner Verein Mission Lifeline hat sein Ziel erreicht und nach einer halbjährigen Spendenaktion genug Geld gesammelt, um ein Rettungsschiff zu kaufen. Mit dem Kutter „Fox“ sollen bald Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet werden.

Das Schiff „Fox“ liegt noch auf den Färöer Inseln.
 

Quelle: Mission Lifeline

Dresden.  Der Dresdner Verein Mission Lifeline hat sein Ziel erreicht und nach einer halbjährigen Spendenaktion genug Geld gesammelt, um ein Rettungsschiff zu kaufen. Mit dem Kutter „Fox“ sollen bald Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet werden. Ausschlaggebend war zuletzt ein Preisnachlass des Verkäufers. Das Boot soll jetzt nur noch 130.000 Euro und damit 50.000 Euro weniger als ursprünglich geplant kosten. Mission Lifeline hat bisher rund 141.500 Euro Spenden gesammelt.

Doch bevor „Fox“ in See stechen kann gibt es noch einiges zu tun. In den kommenden Wochen wird das Schiff von den Färöer Inseln nach Hamburg verlegt. Hier werden einige Umbauten durchgeführt. Dann brechen rund 15 ehrenamtliche Seenotretter in Richtung Mittelmeer auf, um ihre Mission – das Retten von Flüchtlingen – zu beginnen.

„Es ist wichtig, dass jetzt nicht der Spendenfluss abbricht“, sagt der Erfinder und Leiter des Projektes Axel Steier. Der Betrieb des Schiffes koste monatlich 30.000 Euro. „Erfahrungen von vergleichbaren Missionen zeigen uns, dass Spendengelder fließen, wenn wir konkret mit Bildern zeigen können, dass wir Flüchtlingen helfen. Doch bis dahin sind wir verstärkt auf Unterstützung angewiesen“, erklärt Steier und kündigt an, dass gleich von Beginn an eine Filmcrew auf dem Schiff anwesend sein wird, um die ersten Rettungsaktionen für die Öffentlichkeit zu dokumentieren.

In den vergangenen Monaten hatten nicht nur private Spender, sondern auch zahlreiche Organisationen für Mission Lifeline gespendet. So spendeten und sammelten das Bankhaus Lampe, „Dresden Respekt“, das Ensemble des Staatsschauspiels, „Herz statt Hetze“ und mehrere Schulen größere Beträge. Die größte Spende über 25.000 Euro kam von einer Privatperson. „Rückblickend kam das Geld schnell zusammen“, freut sich Axel Steier und fügt hinzu, „wir hätten uns allerdings auch über einen Beitrag der Stadt gefreut. Das wäre ein großer Imagegewinn für Dresden“. Der Projektgründer verweist in diesem Zusammenhang auf den noch offenen größten potenziellen Spendenposten. Für rund 50.000 Euro würde der Name des Bootes geändert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.seenotrettung.info

Von hh

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