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Lokales Mission Lifeline rettet über 200 Menschen an zwei Tagen – Abmahnung gegen Pegida und Identitäre
Dresden Lokales Mission Lifeline rettet über 200 Menschen an zwei Tagen – Abmahnung gegen Pegida und Identitäre
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11:20 23.11.2017
Das Schiff von Mission Lifeline auf dem Mittelmeer.   Quelle: Mission Lifeline
Dresden

Die Seenotretter von „Mission Lifeline“ aus Dresden sind im Mittelmeer im Dauereinsatz. Am Dienstag und Mittwoch wurden laut den Seenotrettern mehr als 260 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Die Menschen waren in nicht hochseetauglichen und zum Teil völlig überfüllten Booten unterwegs. So drängten sich bei einem Fund mehr als 40 Menschen in einem nur sieben Meter langen Holzkahn, zeigen Bilder der britischen BBC.

Unter den Geretteten waren auch mehrere Kinder, darunter ein Säugling, der während eines Einsatzes noch auf dem Schlauchboot zur Welt kam. „Wir sind sehr froh, dass wir rechtzeitig da waren. Die Menschen auf der Flucht sind auf unsere Hilfe angewiesen. Unser Schiff ist eines der wenigen, das hier überlebenswichtige Hilfe leistet. Ohne Spenden aus der Bevölkerung wäre das nicht möglich. Diese Kinder wären ertrunken“, sagt Sprecher Axel Steier.

Juristisches Vorgehen gegen Schleppervorwürfe

Zudem geht der Verein erneut gegen Schleppervorwürfe von Pegida und Co. vor. DNN liegen aktuelle Unterlassungserklärungen gegen den Pegida Förderverein, Pegida-Vize Siegfried Däbritz sowie gegen die Betreiber der Seiten der Identitären Bewegung Deutschland und Dresden vor. Die hatten die Dresdner Seenotretter als „Schlepperorganisation“ bezeichnet.

Schon 2016 hatte Mission Lifeline von Pegida und von Lutz Bachmann ähnliche Unterlassungserklärungen gefordert.  Pegida hatte diese damals akzeptiert.  Bachmann erklärte sich nach einer Gerichtsverhandlung bereit, die Äußerung nicht zu wiederholen.

Die „Lifeline“ ist seit September im Mittelmeer unterwegs, um vor allem schiffbrüchige Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.

Von sl

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