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Lokales Mindestlohn, Musik und Bratwurst zum 1. Mai in Dresden
Dresden Lokales Mindestlohn, Musik und Bratwurst zum 1. Mai in Dresden
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10:17 02.05.2016
Martin Dulig (SPD) bei der Kundgebung des DGB. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Politischen als auch unterhaltsamen Charakter hatte der 1. Mai diesen Jahres in Dresden. Bratwurst, Bier und Bühnenmusik waren ebenso wie politische Forderungen und Redebeiträge an mehreren Orten in der Stadt zu erleben. Am Morgen bestaunten mehrere tausend Zuschauer die Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt am Terrassenufer zum 180-jährigen Jubiläum: „Das gehört einfach zu Dresden – das ist Kult. Wenn die Dampfer alle gleichzeitig hupen ist das pure Gänsehaut“, beschrieb ein älteres Paar unter den Zuschauern die Parade. Feierlichkeiten, jedoch auch politische Töne waren auf dem Schützenplatz zu hören. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hielt eine Kundgebung im Beisein seiner Mitgliedsgewerkschaften, Infoständen demokratischer Parteien und anderer Organisationen ab. Motto, der in acht sächsischen Städten stattfindenden Veranstaltung war: „Zeit für mehr Solidarität – viel erreicht und noch viel vor!“

Auf der Bühne sprach vor etwa dreihundert Leuten unter anderem Sachsens stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig (SPD), über die Themen Rentenfinanzierung, Mindestlohn und den Flüchtlingsstrom. Auf dem Maifest der LINKEN im Alaunpark sprach Bundesparteivorsitzende Katja Kipping vor mehreren hundert Leuten über ähnliche Themen. Nicht nur politisch Interessierte, sondern besonders die jüngeren Besucher des internationalen Fests kamen dank Trampolin, Torwand und Kinderfilm auf ihre Kosten.

Schon seit Freitagabend wurde auf der Hauptstraße zwischen Goldenem Reiter und Jorge-Gomondai-Platz der Maibeginn beim Familienfest „Neustädter Frühling“ gefeiert. In großen Mengen tummelten sich Groß und Klein am Wochenende zwischen Bühnen, Ständen und kleineren Fahrgeschäften.

Von Aaron Wörz

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