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Millionen-Investitionen in Kindereinrichtungen in Dresden

Kinderbetreuung Millionen-Investitionen in Kindereinrichtungen in Dresden

Insgesamt sehen die Pläne der Stadt in diesem Jahr den Start für Bauarbeiten an elf Kitas vor, die mithilfe des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ saniert oder neu gebaut werden. Die Landeshauptstadt will 38,4 Millionen Euro investieren, der Fördermittelanteil beträgt rund 28,8 Millionen Euro.

So soll der Kita-Naubau an der Comeniusstraße einmal aussehen.
 

Quelle: Schubert Horst Architekten Partnerschaft BDA

Dresden.  Die Stadt rechnet in den nächsten Jahren mit einem Abflauen des Bedarfs an neuen Kita-Plätzen. „Jetzt wollen und müssen wir unsere Kräfte darauf ausrichten, vor allem die bestehenden Einrichtungen zu erhalten“, hatte der zuständige Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) im März angekündigt. Der nachlassende Ansturm soll auch für Qualitätsverbesserungen genutzt werden. Einige Bespiele dafür – die allerdings schon länger geplant sind und auch Kapazitätserweiterungen umfassen – nimmt die Stadt in diesen Tagen in Angriff. Sie gehören zu einem großen Gesamtpaket.

Insgesamt sehen die Pläne der Stadt in diesem Jahr den Start für Bauarbeiten an elf Kitas vor, die mithilfe des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ saniert beziehungsweise neu gebaut werden. Dresden will 38,4 Millionen Euro in die elf Einrichtungen investieren, der Fördermittelanteil beträgt rund 28,8 Millionen Euro. Das Förderpaket, mit dem auch in den Schulbau investiert wird, stammt aus Geldern von Bund, Land und Kommunen.

Fertigstellung 2019

Sechs Kitas, für die in diesem Jahr die Bauarbeiten starten, sollen Anfang 2019 fertig werden. Die Kindertagesstätte „Kinderhaus Trend 2000“ an der Comeniusstraße 135a in Striesen bekommt ein neues Gebäude. Dafür hat der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen der Stadt insgesamt 3,9 Millionen Euro eingeplant. Mehr als zwei Drittel der Kosten (2,9 Millionen Euro) würden durch Fördermittel beglichen. Während der Bauzeit sind die Kinder im Objekt Junghansstraße 52a untergebracht. Mit bislang 140 und künftig 138 Plätzen bleibt die Zahl der Kita-Plätze weitgehend konstant.

An der Friedrich-Wolf-Straße 7 in Langebrück entsteht ein Neubau für 5,3 Millionen Euro. Davon kommen 3,9 Millionen Euro aus dem Fördertopf. Mit der Eröffnung des Neubaus schließen die sanierungsbedürftigen Kindertageseinrichtungen Bruhmstraße 6 und Jakob-Weinheimer-Straße 16. Mit dem Neubau werden statt bislang 108 künftig 249 Plätze zur Verfügung stehen. Die Kapazitätserhöhung betrifft vorrangig den Hort. Hier entstehen insgesamt 112 zusätzliche Hortplätze. Die werden nach den Angaben der Stadt benötigt, um die perspektivisch an der Grundschule in Langebrück steigende Zahl von Grundschülern auch im Hort betreuen zu können.

Die Kindertagesstätte „Gorbitzer Sonnenland“ am Omsewitzer Ring 10 in Gorbitz. Sie soll ab 15. Mail generalsaniert werden. Hierfür sind 3,4 Millionen Euro eingeplant. Davon sind 2,5 Millionen Euro Fördermittel. Bis zur Wiederinbetriebnahme des sanierten Gebäudes werden die Mädchen und Jungen in der Hetzdorfer Straße 2/4 betreut. Gegenwärtig laufen die Umzugsvorbereitungen auf Hochtouren.

Ebenfalls im Frühjahr 2019 fertig werden soll die Kita auf dem Helbigsdorfer Weg 3 in Gorbitz, für die nach gegenwärtigem Zeitplan ab Mitte Juni 2017 die Sanierung beginnen soll. 3,6 Millionen Euro hat die Stadt dafür veranschlagt, 2,7 Millionen aus dem Fördertopf. Die Einrichtung in Trägerschaft der Stadt hat derzeit Platz für 123 Mädchen und Jungen, die bis zu Fertigstellung ihr Domizil auch auf die Hetzdorfer Straße 2/4 haben werden. Nach der Sanierung können 172 Kinder am Helbigsdorfer Weg betreut werden.

Anfang August will die Stadt die Sanierung ihrer Kita auf der Grumbacher Straße 29 in Löbtau beginnen. Dort wird auch ab Anfang 2019 wie bisher Platz für 130 Kinder sein, die während der Bauarbeiten auf der Weinbergstraße betreut werden. 1,7 Millionen Euro (1,27 Millionen Förderung) soll die Sanierung kosten.

Ab 6. Juni will die Stadt die Kita auf dem Binzer Weg 17 in Klotzsche sanieren. 2,55 Millionen Euro kalkuliert die Stadt dafür ein, 1,9 Millionen als Förderung. Die Platzzahl erhöht sich leicht von 100 auf 112, während der Bauarbeiten müssen die Kinder auf die Alexander Herzen-Straße in die Kita gehen.

Fertigstellung 2018

Für fünf weitere Kitas sollen die Bauarbeiten schon 2018 abgeschlossenen werden. Begonnen hat der Neubau auf der Blüherstraße 2 in der Pirnaischen Vorstadt bereits. Mit 3,2 Millionen Euro Fördermitteln investiert die Stadt dort insgesamt 4,2 Millionen Euro. 154 Plätze wird der Neubau ab Dezember 2018 haben, bisher waren es 143. Der Freie Träger betreut die Kinder in eigenen anderen Einrichtungen.

Im August 2018 soll der Neubau auf der Dölzschener Straße in Löbtau fertig sein. Er entsteht für 105 Kinder (bisher 85) und kostet und 3,6 Millionen Euro (2,6 Millionen Euro Förderung). Die Auslagerung erfolgt auf den Bergander-Ring.

Begonnen haben bereits die Tiefbauarbeiten f[r einen Kita-Neubau auf der Johann-Meyer-Straße 35 in der Leipziger Vorstadt, der 3,7 Millionen Euro (2,8 Millionen Förderung) kosten soll. Wie bisher sollen dort 108 Kinder Platz finden. Am 22. Mai starten die Rohbauarbeiten. Der Altbau wird nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen.

Dieser Ablauf ist auch auf der Mockethaler Straße 1 in Leuben vorgesehen. Statt bislang 85 werden dann 75 Krippenplätze vorhanden sein. Die Stadt lässt sich das 3,45 Millionen Euro inklusive 2,6 Millionen Förderung kosten. In einem Jahr soll der Neubau schon stehen, der im Februar begonnen wurde.

Am Trachenberger Platz in Pieschen schließlich haben die Abbrucharbeiten begonnen. Dort entsteht ein Neubau, der Anfang Dezember 2018 in Betrieb genommen werden soll. Die Stadt steckt in ihre Kita 2,9 Millionen Euro, von denen 2,2 Millionen Förderung sind.

Bei den alten Gebäuden gibt es meist Mängel beim Brandschutz oder die Technik entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand. Mit den Bauinvestitionen erneuert die Stadt aber nicht nur die alten Anlagen. Sie will gleichzeitig mit einer Neukonzipierung der Räume für mehr Platz sorgen und die Weg innerhalb der Gebäude optimieren.

Baubeginn 2018/19

 Gute Nachrichten gibt es zudem für vier Einrichtungen in der Stadt. Für diese haben sich jetzt die Baupläne konkretisiert. Neben einem Neubau auf der Lößnitzstraße in der Neustadt, der im zweiten Quartal 2018 beginnt, ist ab dem 4. Quartal die Sanierung der Kita auf dem Rudolf-Bergander-Ring 36 in Strehlen (Auslagerung Rudolf-Bergander-Ring 43, Fertigstellung viertes Quartal 2020) geplant. Im ersten Quartal 2019 soll dann auch Baustart für die Kita Am Beutlerpark 6 in der Südvorstadt (Auslagerung Junghansstraße, Fertigstellung Frühjahr 2021) sein. Und ebenfalls im 1. Quartal will die Stadt die Kitas auf der Riesaer Straße 9/11 in Pieschen und der Lommatzscher Straße 83/85 in Mickten (Hetzdorfer Str./Frühjahr 2021) in Angriff nehmen. Mit 9,2 Millionen Euro (4,4 Millionen Euro Förderung) wird der Neubau auf der Riesaer dabei mit den höchsten Kosten zu Buche schlagen. Die Kinder von der Riesaer Straße werden auf zwei Kitas aufgeteilt, weil laut Stadt kein verfügbarer Auslagerungsstandort in Dresden groß genug ist, um alle Kinder während der Bauzeit aufnehmen zu können. Im Frühjahr 2021 soll das neue Domizil einsatzbereit sein.

 Insgesamt rechnet die Stadt für diese fünf Einrichtungen bislang mit 25,4 Millionen Euro Kosten. 11,2 Millionen sollen davon Fördergelder sein. Aus 962 Plätzen in den alten Häusern werden dann 1116 in den neuen oder sanierten Gebäuden.

Von Ingolf Pleil

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