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Lokales Militärhistorisches Museum plant Sonderausstellung zu Stauffenberg
Dresden Lokales Militärhistorisches Museum plant Sonderausstellung zu Stauffenberg
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13:23 06.01.2019
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Dresden

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr widmet dem Hitler-Attentäter Oberst Schenk Graf von Stauffenberg in diesem Jahr eine Sonderausstellung. Der Anschlag jährt sich am 20. Juli 2019 zum 75. Mal. „Die Frauen und Männer des 20. Juli nehmen bis heute einen herausragenden Platz im Traditionsverständnis der Bundeswehr ein. Unsere Sonderausstellung zum Thema wird deshalb Hintergründe sowie die handelnden Personen beleuchten“, sagte Museumschef Armin Wagner der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Eröffnung der Ausstellung ist für den 4. Juli geplant.

Im vierten Quartal 2019 will das Museum in Kooperation mit dem Hannah Arendt Institut für Totalitarismusforschung in Dresden eine Ausstellung des Norwegian Center for Holocaust and Minority Studies übernehmen. „Darin wird das Schicksal des Dresdner Kommunisten Helmut Weiß (1913-2000) thematisiert, der jüdischer Herkunft war und nach seiner Emigration in die Sowjetunion in die Fänge des stalinistischen Gulagsystems geriet“, teilte das Museum mit. Neben den beiden Sonderausstellungen werde es ein breitgefächertes Angebot an öffentlichen und bundeswehrinternen Veranstaltungen geben.

„Das Militärhistorische Museum wird damit auch 2019 seine Position als Teil der deutschen und europäischen Kulturlandschaft und zugleich als kulturelles Aushängeschild der Bundeswehr weiter ausbauen“, betonte Wagner. Zugleich verbuchte er 2018 als erfolgreichen Jahrgang für das Museum. Die Sonderschau „Gewalt und Geschlecht“ sei die bisher umfangreichste des Museums gewesen: „Das innovative Konzept wurde für seinen mutigen Ansatz mit einer großartigen öffentlichen Resonanz belohnt.“ Seit Eröffnung des Museums habe man pro Jahr im Schnitt 146 000 Besucher begrüßen können.

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