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Mieter und Kunst beziehen die „Weißeritz Gärten“ in Dresden

Mosaikkuben statt Betonwände Mieter und Kunst beziehen die „Weißeritz Gärten“ in Dresden

Mosaiksteine statt weißer Betonwände: Die „Weißeritz Gärten“ – ein Projekt der CG Gruppe an der Cottaer Straße – sind nicht nur bezugsfertig, sie kommen auch mit einer besonderen Gestaltung daher. Als erster Mietwohnungsbau in Dresden hält hier „Kunst im Bau“ Einzug – zumindest in den drei Treppenhäusern.

Vom Wiederaufbau der Frauenkirche hat sich Künstlerin Julia Bornefeld für ihre Mosaikwände inspirieren lassen.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Mosaiksteine statt weißer Betonwände: Die „Weißeritz Gärten“ – ein Projekt der CG Gruppe an der Cottaer Straße – sind nicht nur bezugsfertig, sie kommen auch mit einer besonderen Gestaltung daher. Als erster Mietwohnungsbau in Dresden hält hier „Kunst im Bau“ Einzug – zumindest in den drei Treppenhäusern der Gebäudeteile direkt an der Straße.

Die Motivation: Treppenhäuser von Neubauten sehen meist 08/15 aus, hat Anja Gröner festgestellt, die Ehefrau des CG-Vorstandsvorsitzenden Christoph Gröner und Geschäftsführerin von Miracle Room, eines Unternehmens, das Gebäude und Räume in emotionale Lebenswelten verwandeln will. „Schön ist das nicht“, habe sie ihrem Mann gesagt und mit seiner Unterstützung in Berlin das erste Projekt in Angriff genommen.

Anja Gröner

Anja Gröner

Quelle: Pr

Es folgten etliche weitere. „Ich schaue mir das Gebäude an und überlege dann, welcher Künstler sich dafür eignet.“ In Leipzig ist das zum Beispiel selbstredend der Leipziger Michael Fischer-Art. Nicht nur Treppenhäuser, auch andere Bestandteile eines Gebäudes wie Einfahrten könnten gestaltet werden, in Berlin habe Stefan Szczesny Glasbalkons mit einem Sichtschutz versehen. In den Dresdner „Weißeritz Gärten“ in der Friedrichstadt war die gebürtige Kielerin Julia Bornefeld am Werk.

Durch den Wiederaufbau der Frauenkirche habe sie sich für die Mosaikwände inspirieren lassen, wie so oft lässt sie die Geschichte des Ortes in ihr Werk einfließen. Ihre in verschiedenen Farben übereinandergestapelten und durch die Luft wirbelnden Kuben sollen Bausteine symbolisieren. „So wie auch kleine Kinder mit Würfeln spielen und dabei etwas entstehen lassen“, erklärt Bornefeld.

Kunst am Bau kostet Geld – rund 100 000 Euro haben die Eheleute Gröner in das Vorhaben in Dresden investiert –, schafft aber Identität für die Mieter. „Wenn wir von Anfang an mitplanen, werden die Kosten für die Kunst einkalkuliert“, erklärt Anja Gröner. Die CG Gruppe wolle sich von anderen Bauträgern unterscheiden und unverwechselbare Räume schaffen. Was durchaus dazu führe, dass Mieter ihren Bekannten und Gästen stolz die Kunstwerke im Treppenhaus vorführen würden.

Seit Januar 2015 wurde auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Areal an der Cottaer Straße gebaut. Entstanden ist aus einem ehemals verwahrlosten Innenhof eine Anlage mit 92 Wohneinheiten verteilt auf insgesamt drei Mehrfamilienhäuser sowie drei Garten- und elf Reihenhäuser. Rund 25 Millionen Euro hat das Projekt gekostet – jetzt ist es fertig. Zwischen 89 und 124 Quadratmeter sind die Gartenhäuser groß, in den Wohnungen können Mieter zwischen einer Größe von 30 bis zu 111 Quadratmeter wählen. Das Fazit der Interessenten bisher: „Es wird sehr gut angenommen“, sagt CG-Niederlassungsleiter Bert Wilde. Drei Mieter haben ihre Räume bereits bezogen, weitere zehn Verträge sind abgeschlossen.

 

Von Christin Grödel (mit tbh)

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