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Lokales MiKa-Quartier drückt auf die Tube: 179 neue Mietwohnungen verkauft
Dresden Lokales MiKa-Quartier drückt auf die Tube: 179 neue Mietwohnungen verkauft
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08:25 15.03.2019
Die 179 Wohnungen des ersten Bauabschnitts im „MiKa-Quartier“ sind an einen Kapitalanleger verkauft (Vordergrund). Im Sommer sollen die Arbeiten am dahinter liegenden zweiten Bauabschnitt die Arbeiten beginnen. Quelle: MiKa-Quartier GmbH & Co. KG
Dresden

Im „MiKa-Quartier“, einem Neubaugebiet auf der Fläche zwischen Lommatzscher Straße und An der Flutrinne in Mickten, haben die ersten 179 Wohnungen einen Käufer gefunden. Projektentwickler „MiKa-Quartier GmbH & Co. KG“ hat die Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten, die den gesamten ersten Bauabschnitt ausmachen, an den Investmentmanager Corestate Capital für eine nicht genannte Summe verkauft, wie das Unternehmen mitteilte. Die derzeit an Flößerstraße und An der Elbaue im Bau befindlichen Mehrfamilienhäuser sollen laut „MiKa“ im dritten Quartal 2019 fertig sein. Wann und wie die 179 Mietwohnungen auf den Markt kommen, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Mehr als 200 Millionen Euro werden investiert

„Der Verkauf setzt ein wichtiges Zeichen für das gesamte Quartier“, sagt „MiKa“-Chef Erik Sassenscheidt. Er plant gemeinsam mit Projektpartner Townscape-Gruppe den Bau von insgesamt 900 Wohnungen bis 2023. Mehr als 200 Millionen Euro will die Projektgesellschaft auf drei Baufeldern investieren.

Nun steht der nächste Bauabschnitt auf dem ersten Baufeld an, bei dem weitere 180 Wohnungen geplant sind. Der Bauantrag sei schon eingereicht, so Townscape-Chef Philipp Grabianowski. „Im Sommer 2019 starten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, der sich harmonisch an die bereits umgesetzten Gebäude anschließen wird.“ Auch diese Wohnungen sollen zum Großteil in die Vermietung gehen. Der geplante Wohnungsmix sieht vor allem Drei- bis Vierraumwohnungen mit durchschnittlich 75 beziehungsweise 95 Quadratmetern vor. Etwa 20 Prozent sind als Zweiraumwohnungen mit etwa 50 Quadratmetern angelegt.

Zehn Prozent für sozialen Wohnungsbau reserviert

Auf den übrigen zwei Baufeldern stehen dann eher Eigentumswohnungen und Reihenhäuser im Fokus. Dort soll ebenso eine Kindertagesstätte mit 100 Plätzen entstehen. Zehn Prozent der Geschosswohnfläche sollen zudem für den sozialen Wohnungsbau reserviert werden. „MiKa-Quartier“ hofft, dass der Stadtrat noch vor der Sommerpause den Bebauungsplan verabschiedet, der Baurecht für die kommenden Abschnitte schafft.

Das ist wegen der bevorstehenden Kommunalwahl Ende Mai äußerst sportlich, auch wenn es bisher in den Stadtratsgremien kaum Kritik am Projekt gab. „Je länger der Beschluss dauert, desto länger warten die Pieschener auch auf die neue Kita“, sagt Investor Sassenscheidt.

Laut „MiKa“-Pressesprecherin Franziska Ilbring haben sich über die Internetseite www.mika-dresden.de schon zahlreiche Mietinteressenten gemeldet. Da derzeit die konkrete Vermarktung für die 179 Wohnungen des ersten Bauabschnitts unklar ist, können sie das auch weiterhin tun. Dort werden ebenfalls die Meldungen von Kaufinteressenten für die Immobilien der zwei weiteren Flächen aufgenommen.

Von uh

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