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Lokales Dresdner Moschee-Bomber muss mehr als neun Jahre in Haft
Dresden Lokales Dresdner Moschee-Bomber muss mehr als neun Jahre in Haft
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14:31 01.09.2018
Der Angeklagte hatte die Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum zugegeben. Quelle: Archiv/Halkasch
Dresden

Wegen der Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden vor der Zentralen Einheitsfeier 2016 ist ein 31-Jähriger zu neun Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts sprach Nino K. am Freitag des versuchten Mordes, Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen und versuchter besonders schwerer Brandstiftung schuldig.

Unbekannte haben am Montagabend in Dresden zwei Sprengstoffanschläge verübt. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, detonierte kurz vor 22 Uhr ein Sprengsatz an der Moschee an der Hühndorfer Straße in Cotta. Kurze Zeit später explodierte eine weitere Bombe am Kongresszentrum

Der Monteur hatte zum Prozessauftakt zugegeben, die Rohrbomben gebaut und gezündet zu haben, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Laut Experten war die Familie des Imams nur durch Zufall mit dem Schrecken davon gekommen.

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