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Lokales Mehr als 11.000 Dresdner beteiligen sich an Menschenkette zum 13. Februar 2014
Dresden Lokales Mehr als 11.000 Dresdner beteiligen sich an Menschenkette zum 13. Februar 2014
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20:39 09.09.2015
Auf dem Schloßplatz und auf der Augustusbrücke standen so viele Menschen, dass sie eine zwei- oder dreifache Kette bildeten. Quelle: Tanja Tröger
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Punkt 18 Uhr schloss sich die Kette dann für etwa 10 Minuten, während die Glocken der Dresdner Kirchen läuteten.

„Es erfüllt mich mit Freude, dass auch heute wieder so viele Menschen gekommen sind, um sich gleich in die Menschenkette einzureihen. Es macht mich stolz, dass wir alle hier sind, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir die Opfer von Krieg, Verfolgung und Völkermord nicht vergessen. Ein Zeichen dafür, dass wir Dresdens Beitrag am Nationalsozialismus nicht verdrängen“, teilte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) mit.

Neben zahlreichen Politikern wie Orosz und auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) nahmen unter anderem auch Sportler und Offizielle von Dynamo, DSC, Eislöwen und Monarchs teil. Seit einigen Jahren ist die Menschenkette ein symbolisches Zeichen der Dresdner Bürgerschaft gegen den Missbrauch des 13. Februars durch Neonazis. Die Menschenkette soll die Altstadt symbolisch vor den Nazis verschließen.

sl

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