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Lokales Mehr Sicherheit für Depeche Mode in Dresden
Dresden Lokales Mehr Sicherheit für Depeche Mode in Dresden
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13:32 02.06.2017
Schon am Donnerstag ließ sich erahnen, wo am kommenden Mittwoch Depeche Mode das dritte Deutschlandkonzert der aktuellen „Global Spirit Tour 2017“ bestreiten.   Quelle: Anja Schneider
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Dresden

 Am kommenden Mittwoch startet Dresden mit einem Paukenschlag in die Open Air-Konzertsaison. Depeche Mode laden um 21 Uhr zum dritten Deutschlandkonzert der aktuellen „Global Spirit Tour 2017“ auf die Festwiese im Ostragehege. Dass dieses Massenspektakel mit mehreren zehntausend Gästen unter freiem Himmeln ein gewisses Risiko birgt, wissen wir nicht erst seit dem Anschlag von Manchester. Deswegen üben sich die Veranstalter von Live Nation in vorbeugender Vorsicht und auch die Dresdner Polizei ist auf das kulturelle Großereignis vorbereitet.

Es ist nicht das erste Gastspiel der Kultband in Dresden:

„Aktuell liegen keine konkreten Bedrohungsszenarien für das anstehende Konzert vor. Gleichwohl gilt für Sachsen nach wie vor eine abstrakte Gefährdungslage‘“, heißt es auf DNN-Anfrage aus der Polizeidirektion Dresden. Deshalb seien die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal angepasst worden. Die Beamten werden am Mittwoch mit Interventionskräften rund um das Ostragehege präsent sein und verstärkt im Umfeld des Veranstaltungsgeländes kontrollieren. Zur Zahl der Einsatzkräfte wurden „aus nachvollziehbaren Sicherheitsaspekten“ keine Angaben gemacht.

Man befinde sich im ständigen Dialog mit der Polizei, teilte auch der Konzertveranstalter Live Nation mit und verweist gleichzeitig auf zusätzliche Einlasskontrollen, den Einsatz von Metalldetektoren und Bodychecks. Größere Taschen, Handtaschen, Rucksäcke und Helme dürfen nicht mit ins Veranstaltungsgelände genommen werden. Zugelassen sind ausschließlich Damenhandtaschen mit einer Größe von bis zu DIN A 4, die am Einlass einzeln und per Hand überprüft werden. Die Konzertbesucher werden außerdem gebeten, auf das Mitbringen von Gegenständen aller Art zu verzichten, die nicht unbedingt benötigt werden. Alles in allem sei am Einlass, der 16.45 Uhr beginnt, mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Deshalb wird um frühzeitiges Erscheinen gebeten.

So gelingt die An- und Abreise stressfrei

Nicht zuletzt durch den Wegfall der Parkplätze an der Pieschener Allee aufgrund von Bauarbeiten ist die Verfügbarkeit von Abstellflächen für den eigenen Wagen begrenzt. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) empfehlen die Nutzung der fast 2500 P+R-Stellplätze am Stadtrand und verstärken außerdem Züge, Busse und Bahnen mit Extrafahrten und zusätzlichen Wagen.

So fährt die Straßenbahnlinie 9 zwischen 12 und 1 Uhr nachts immer über die Marienbrücke und bedient die Haltestelle „Kongresszentrum“ unweit des Veranstaltungsgeländes. Die Strecke der Linie 10 wird ab 16 Uhr bis zur Friedrichstraße verkürzt, die Wende erfolgt an der Einmündung Vorwerkstraße. Von dort sind es nur wenige Meter zum Konzertgelände. Das Messegelände selbst wird aus Sicherheitsgründen nicht befahren.

Vor und nach dem Konzert fahren die Linien 1, 2, 4, 6, 9, 10 und 11 sowie 70, 80, und 94 mit zusätzlichen Wagen. Ab 16 Uhr wird außerdem eine Zusatzlinie E9 zwischen Kaditz und der Station „Kongresszentrum“ eingerichtet.

Extra-Züge bringen die Besucher um 23.21 Uhr vom Bahnhof Mitte nach Leipzig und um 0.04 Uhr nach Königsbrück und Kamenz.
Praktisch: Das Depeche Mode- Konzertticket gilt von 15.45 Uhr am Mittwoch bis 4 Uhr in der Nacht zum Donnerstag als Ticket für Zug, Bus und Straßenbahn im gesamten VVO. Das Ziel „Depeche Mode“ ist außerdem in die Auskunftssysteme von DVB und VVO eingepflegt worden.

„Unser Ziel ist es, die Kultur als wesentliches Merkmal einer freien und offenen Gesellschaft nicht einschränken zu lassen und unser gewohntes Leben so weit wie möglich aufrecht zu erhalten“, erklärt Marek Lieberberg, Geschäftsführer des Veranstalters Live Nation in Deutschland. Gemeinsame Anstrengung und erhöhte Wachsamkeit seien bei solchen Großveranstaltungen unerlässlich für den Schutz von Besuchern, Künstlern und Personal.

Von Franziska Schmieder

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