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Mehr Platz zum Spielen

Spielplatz Aachener Straße saniert Mehr Platz zum Spielen

In der Geburtenhauptstadt Dresden gibt es immer mehr Kinder. Die Verwaltung reagiert auf diese Entwicklung mit dem Neubau und der Sanierung von neuen Spielplätzen.

Detlef Thiel, Amtsleiter für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) auf einem sanierten DDR-Spielgerät.

Quelle: Hauke Heuer

Dresden. Der Spielplatz an der Aachener Straße ist saniert und umgestaltet worden. Die Kinder des umliegenden Wohngebiets können sich ab Beginn der Sommerferien wieder auf 2300 Quadratmetern nach Herzenslust austoben. Die alten Stahlrohrklettergerüste aus DDR-Zeiten wurden aufgearbeitet. Hinzu kamen ein Trampolin, eine Tischtennisplatte, eine Kletterwand, moderne Spielgeräte und vieles mehr.

Die Umgestaltung der Fläche ist exemplarisch für das Konzept der Stadt zur Spielplatzentwicklung, das Detlef Thiel, Amtsleiter für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) anlässlich der baldigen Eröffnung vorstellten. „Dresden sieht sich als Geburtenhauptstadt. Und tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Vierteln die Zahl der Kinder verdoppelt. 2006 lebten noch 70 000 Kinder in Dresden. Heute sind es 90 000. Gleichzeitig verschwinden Brachflächen, die bisher als Erlebnisraum für Kinder dienten“, erklärte Jähnigen die Notwendigkeit des Ausbaus.

Die Stadt reagiert mit zwei Ansätzen. Zum einen werden bestehende Objekte saniert, zum anderen neue Spielplätze geschaffen. So erhält Dresden Wilschdorf in diesem Jahr eine neue Spielfläche. Die Spielplätze an der Großmannstraße in Plauen, der Förstereistraße in der Äußeren Neustadt, der Altonaer Straße in der Friedrichstadt und an der Trachenberger Straße werden noch in diesem Jahr saniert und neu ausgestattet. Für diese und andere Investitionen auf Spielplätzen stehen 420 000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich fließen Fördermitteln in Höhe von 145 000 Euro aus dem Fond „Soziale Stadt“, die für die Umgestaltung einer Fläche neben dem Jugendhaus „GAME“ an der Gamigstraße eingesetzt werden. Weitere 10 000 Euro aus diesem Topf dienen der Instandsetzung eines Bolzplatzes am Rudolf-Bergander-Ring. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr bereits 13 weitere Spielplätze fertiggestellt. Rund 481 000 Euro stehen seitens der Stadt in diesem Jahr für die laufenden Wartungsarbeiten zur Verfügung . 850 Spielplätze gibt es in Dresden. 208 davon werden kommunal verwaltet.

Bei allen Projekten setzt die Stadt auf die Mitwirkung der Anwohner. „Ohne Beteiligung wird in Dresden nicht mehr gebaut. Das ist seit vielen Jahren selbstverständlich“, sagte Thiel und erklärte, „hier an der Aachener Straße und auch anderswo wurde das Projekt „Siedler“ initiiert. Die Anwohner und Kinder konnten direkt auf die Fläche kommen und ihre Ideen einbringen. Manchmal halten wir auch einfach Abendveranstaltungen ab“. So war die Kletterwand an der Aachener Straße, die auch als Fläche für Graffiti dienen soll, wie auch ein modernes Klettergerüst, an dem sich trainieren lässt, die Idee der Anwohner.

Doch bis die Trachauer Kinder die neue Fläche nutzen können vergehen noch ein paar Tage. Der Rasen muss noch anwachsen. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien soll der Platz eröffnet werden.

Von Hauke Heuer

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