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Mehr Geld für Christopher Street Day und Dixiland-Festival

Kulturausschuss Mehr Geld für Christopher Street Day und Dixiland-Festival

Die Verwaltung hatte die Mittel für den Christopher Street Day gehörig eingedampft und das mit objektiven Kriterien begründet. Der Kulturausschuss hat jetzt 1000 Euro von anderen Großveranstaltungen abgezweigt und an dem Festival zugeschrieben.

1000 Euro mehr für den Christopher Street Day.

Quelle: Jan Peter

Dresden. Die Silvesterfeier auf dem Theaterplatz ist der große Verlierer der städtischen Förderung von Großveranstaltungen in diesem Jahr. 13 407,22 Euro Zuschuss hatten die Veranstalter beantragt. 3000 Euro Förderung hat die Verwaltung vorgeschlagen – davon hat der Kulturausschuss jetzt mit großer Mehrheit noch einmal 1500 Euro abgezweigt. Nutznießer sind die Zschachwitzer Dorfmeile mit 1000 statt 500 Euro Zuschuss und das Dixiland-Festival mit 10 000 statt 9500 Euro Förderung. CDU-Kulturpolitikerin Christa Müller hatte den Antrag auf Umverteilung der 1000 Euro eingebracht, dem der Ausschuss auch folgte.

Weitere 500 Euro wandern von der Silvesterfeier zum Christopher Street Day (CSD), der noch einmal 500 Euro erhalten soll, die von der Verwaltung für den Palais Sommer gedacht waren. Diesen Antrag stellte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dana Frohwieser. Der Palais Sommer erhalte 5000 Euro mehr aus der kommunalen Projektförderung und könne auch mit 2500 Euro aus dem Topf für Großveranstaltungen leben, begründete die Sozialdemokratin ihren Antrag, der ebenso eine große Mehrheit fand.

Gefördert werden:

Dorffest 775 Jahre Wilschdorf 1000 Euro
Silvester auf dem Theaterplatz 1500 Euro
Zschachwitzer Dorfmeile 1000 Euro
Dixieland-Festival 10.000 Euro
Hechtfest 2000 Euro
CSD 2000 Euro
Kurzfilm-Open-Air 4000 Euro
Elbhangfest 9000 Euro
Palais Sommer 2500 Euro
Prohliser Herbstfest 2000 Euro

Roland Zenker vom CSD erklärte, unter der früheren bürgerlichen Mehrheit sei das Festival mit 19 000 Euro gefördert worden, Rot-Grün-Rot stelle dagegen mit Mitteln aus anderen Töpfen nur 12 500 Euro zur Verfügung. „Der CSD wird trotzdem stattfinden und uns geht es auch nicht in erster Linie um das Geld“, erklärte Zenker. Ihm sei die Bewertung seiner Veranstaltung sauer aufgestoßen. Wieso der Christopher Street Day in den Kategorien „familienfreundlich“ und „überregionale Bedeutung“ schlecht abschneide, erschließe sich ihm nicht. „Das empfinden wir als ungerecht.“ Frohwieser sagte, sie freue sich, dass der Ausschuss die Förderung des dreitägigen CSD-Straßenfestes verdoppelt habe. „Dresden ist tolerant, vielfältig und bunt. Und deshalb fördert Dresden ehrenamtliches Engagement wie den CSD.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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