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Mehr Gäste aber weniger Übernachtungen in Dresden

Tourismus Mehr Gäste aber weniger Übernachtungen in Dresden

Mehr Besucher, aber weniger Übernachtungen hat die Dresden Marketing GmbH (DMG)in den ersten beiden Monaten des Jahres 2017 registriert. Das klingt nach einem Widerspruch, ist aber keiner: Die Gäste bleiben kürzer in Dresden als früher. Besucher aus dem Inland machten im Durchschnitt 1,9 Tage in der Landeshauptstadt Station.

Mehr Besucher, aber weniger Übernachtungen hat die Dresden Marketing GmbH (DMG) in den ersten beiden Monaten des Jahres 2017 registriert
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Mehr Besucher, aber weniger Übernachtungen hat die Dresden Marketing GmbH (DMG) in den ersten beiden Monaten des Jahres 2017 registriert. Das klingt nach einem Widerspruch, ist aber keiner: Die Gäste bleiben kürzer in Dresden als früher. Besucher aus dem Inland machten im Durchschnitt 1,9 Tage in der Landeshauptstadt Station, ausländische Gäste nur 2,0 Tage. Das trübt die Bilanz, die durchaus positiv ist.

212 446 Touristen strömten im Januar und Februar nach Dresden, 173 638 aus Deutschland und 38 808 aus dem Ausland. Das ist insgesamt ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der deutschen Besucher kletterte um 2,5 Prozent, die der ausländischen Gäste um 4,0 Prozent. Doch die kurze Verweildauer drückte die Übernachtungszahlen ins Minus: Deutsche Touristen buchten 325 851 Übernachtungen (minus 0,3 Prozent), ausländische 76 412 (minus 6,2 Prozent). Macht insgesamt 1,5 Prozent Miese.

„Wir freuen uns über die Zuwächse in den Ankünften – aus dem In- wie dem Ausland“, erklärte DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge, „aber wir müssen für die nächsten Monate noch deutlich zulegen, um die Bettenkapazitäten gut auszulasten und die Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu füllen.“ Für das Reiseziel Dresden stehe die Aufgabe, noch mehr attraktive Angebote zu offerieren und zu kommunizieren, damit die Besucher vor allem aus den internationalen Märkten länger in der Stadt gehalten werden können. Mit den neuen Kulturprojekten Kraftwerk Mitte und Kulturpalast seien wichtige Weichen dafür gestellt. „Die kommenden hochkarätigen Konzerte, Musicals, Operetten und Events unterschiedlicher Genres werden als attraktive Reiseanlässe sicher überzeugen“, so Bunge, die gegenwärtig Dresden als Vorsitzende der Konferenz Tourismus des Deutschen Städtetages in Köln vertritt.

Mit der neu gestarteten Vermarktung von Dresden und dem Sächsischen Elbland unter dem gemeinsamen Dach „Dresdner Elbland“ werden künftig auch die touristischen Zahlen gemeinsam ausgewiesen. Das Dresdner Elbland erreichte den Angaben zufolge im Januar und Februar insgesamt 251 976 Ankünfte (plus 3,9 Prozent) und 552 049 Übernachtungen (plus minus 0 Prozent.)

Von Thomas Baumann-Hartwig

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