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Mehr Förderung für Dresdner Kulturwirtschaft

Dresden Mehr Förderung für Dresdner Kulturwirtschaft

Im Rahmen der Kreativraumförderung 2017 unterstützt die Stadt nun 34 Projekte, das teilte das Amt für Wirtschaftsförderung mit.

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Blaue Fabrik, Die Künstlervereinigung wurde 2016 gefördert. Dresden Prießnitzstrasse 48, Geschäftsführer Holger J.C. Knaak

Quelle: DNN

Dresden. Den innerstädtischen Lebensraum verbessern, schon Vorhandenes modernisieren sowie restaurieren oder etwas ganz Neues schaffen, das ist das Ziel. Im Rahmen der Kreativraumförderung 2017 unterstützt die Stadt nun 34 Projekte, das teilte das Amt für Wirtschaftsförderung mit. In der ersten Vergaberunde konnten sich bereits zehn Projekte über insgesamt rund 44 000 Euro Fördergelder freuen. In der zweiten Runde werden jetzt weitere 24 Projekte mit rund 73 000 Euro unterstützt. „Ich freue mich, dass wir wieder viele gute Maßnahmen fördern konnten. Auch dieses Jahr werden wir mit der Kreativraumförderung und der Raumbörse wirkungsvoll zur Verbesserung der Raumsituation in der Branche beitragen“, sagt Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung. 2018 stehen für Instandsetzungsmaßnahmen und Modernisierungen wieder 100 000 Euro zur Verfügung.

Die Mittel der Kreativraumförderung werden seit 2015 vergeben und sollen denjenigen Kreativen zugute kommen, die eine Modernisierung oder Umgestaltung ihrer Arbeits- oder Ausstellungsräume planen. „Die Jury geht dabei nach einer transparenten Bewertungsmatrix vor“, weiß Annika Schröter, die Ansprechpartnerin im Projekt. Beispielsweise achte die Jury darauf, wie dringlich eine Renovierungsmaßnahme ist. „Ein Künstler dessen Galeriedach durchlässig ist, hat natürlich ein großes Risiko für seine Arbeiten“, berichtet Schröter. Aber auch das Gesamtkonzept würde geprüft, sowie die Nachhaltigkeit der eingesetzten Förderung. „Kollektive Working-Spaces haben ebenfalls gute Chancen.“

Die Fördermittelempfänger haben nach Zugang der positiven Bescheide sechs Monate Zeit, um ihre Vorhaben umzusetzen und dann gegenüber dem Amt für Wirtschaftsförderung abzurechnen. Insgesamt sind beim zweiten Aufruf 30 Anträge eingegangen. Die Antragsteller müssen beachten, dass die Tätigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft, also beispielsweise in der Design- und Filmwirtschaft oder im Kunstmarkt, angesiedelt sein muss. Dabei ergibt sich unter den bereits Geförderten ein großes Spektrum. 2016 wurden beispielsweise „Volume 11“ für die Einrichtung von Musikproberäumen auf der Löbtauer Straße oder auch die Künstlervereinigung „blaueFabrik“ gefördert.

Der Aufruf für die Kreativraumförderung 2018 startet voraussichtlich Ende Februar. Wie gewohnt haben Interessierte zehn Wochen Zeit, ihren Antrag einzureichen. „Sollten hierbei Fragen auftreten, bieten wir entsprechende Beratungen an“, so Franke. Weitere Informationen zur Kreativraumförderung gibt es im Internet unter www.dresden.de/kreativ.

Von Carolin Seyffert

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