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Lokales Medizinstudium ohne Numerus Clausus? – In Ungarn ist das möglich
Dresden Lokales Medizinstudium ohne Numerus Clausus? – In Ungarn ist das möglich
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11:43 09.11.2018
Bereits 2013 hat die KV Sachsen zusammen mit den Sächsischen Krankenkassen aufgrund des sich abzeichnenden Mangels an Hausärzten das Förderprogramm ins Leben gerufen. Seitdem haben pro Studienjahr jeweils 20 Abiturienten das Medizinstudium an der Universität Pécs aufgenommen. Quelle: dpa
Dresden

Ein Medizinstudium ohne 1,0-Abitur ist möglich, zumindest in Ungarn. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) lädt am Freitag, 23. November, von 16 bis 18 Uhr Abiturienten und Schüler der 12. Klassen zu Informationsveranstaltungen bezüglich eines Medizinstudiums im Ausland ein. Die Veranstaltung findet in der KV Sachsen Bezirksgeschäftsstelle, Schützenhöhe 12, statt und stellt das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ vor.

Für das Studienjahr 2019/20 werden erneut 20 Medizinstudienplätze an der Universität Pécs in Ungarn ausgeschrieben. Den Teilnehmern des Modellprojekts werden die Studiengebühren für das deutschsprachige Medizinstudium an der Universität Pécs finanziert. Damit verbunden ist die Verpflichtung, nach dem Studienabschluss die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und anschließend mindestens fünf Jahre als Hausarzt außerhalb der Region Dresden/Radebeul zu arbeiten. Auslöser ist der Ärztemangel auf dem sächsischen Land. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen, sieht großes Potenzial für den ärztlichen Nachwuchs, der ernsthaftes Interesse am Hausarztberuf hat aber nicht den deutschen Numerus Clausus erfüllt. „Am Modellprojekt der KV Sachsen können Abiturienten mit einem Notendurchschnitt bis 2,6 teilnehmen.“, so Heckemann. Eine Anmeldung zum Termin ist unter sicherstellung.dresden@kvsachsen.de möglich.

Von Carolin Seyffert

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