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Massenpetition gegen Unterrichtsausfall an der 76. Oberschule in Dresden

Bildung Massenpetition gegen Unterrichtsausfall an der 76. Oberschule in Dresden

Mit einer Petition kämpfen Schüler und Eltern der 76. Oberschule in Dresden gegen Unterrichtsausfall. Zwei Lehrereinstellungen werten sie als Teilerfolg. Locker lassen wollen sie aber noch nicht.

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Quelle: dpa

Dresden. Petitionen von vielen Eltern und Schülern der 76. Oberschule in Dresden gegen Unterrichtsausfall beschäftigt den sächsischen Landtag. Am Dienstag teilte die Vorsitzende des Petitionsausschusses Kerstin Lauterbach (Linke) mit, dass die Eingaben aufgrund des gleichlautenden Inhalts jetzt einheitlich als Massenpetition behandelt werden.

Seit November 2016 wandten sich 190 Petenten mit demselben Anliegen an den sächsischen Landtag. Zu der Massenpetition, in der sich die Petenten gegen den Unterrichtsausfall an der 76. Oberschule in Dresden wandten, sei unter dem Aktenzeichen 06/01363/4 das Petitionsverfahren eröffnet worden. Weitere Schreiben in dieser Angelegenheit würden in die Behandlung dieser Massenpetition einbezogen.

Die Petenten wurden vom Ausschuss gebeten, die Antwort aus Bekanntmachungen und entsprechender Presseerklärungen oder der Veröffentlichung im Internetauftritt des sächsischen Landtags zu entnehmen. „Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die den Verwaltungsaufwand verringern soll“, hieß es.

Für den Leiter der Schule an der Merbitzer Straße in Briesnitz, André Kappelar, hat sich das Problem mit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres Anfang der Woche erledigt. „Wir haben zwei Neueinstellungen bekommen“, erklärte der Schulleiter gegenüber DNN. In der Vergangenheit seien die Stellen aufgrund von Elternzeit und Ruhestand unbesetzt gewesen. Vor allem in Sport und Ethik sei es zu Einschränkungen gekommen. Mit den Neueinstellungen, die es auch ohne die Petition gegeben hätte, sei das Problem aber ausgeräumt.

Das betrachten die Initiatoren etwas zurückhaltender. „Es gab absoluten Lehrermangel und Unterrichtsausfall, der Stoff wurde nicht mehr richtig vermittelt“, erklärte Uta Naumann, die Vorsitzende der Elternsprecher der Schule, am Dienstag gegenüber DNN. Das sei schließlich nicht mehr hinnehmbar gewesen. Daraufhin habe eine Gruppe von Eltern die Initiative zur Petition gestartet, der sich schließlich viele Schüler und Eltern der Schule angeschlossen hätten.

Die Eltern werten die Neueinstellungen nun als ersten Erfolg für ihre Initiative. „Wir haben einen neuen Stundenplan bekommen, die Ausfälle sind rückgängig gemacht worden“, sagte Naumann. Das zeige, dass solche Initiativen wichtig sind. In anderen Schulen mit ähnlichen Problemen tue sich nichts. „Man muss da dran bleiben.“ Locker lassen wollen die Eltern trotz der Neueinstellungen auch weiterhin nicht. Das Petitionsverfahren habe sich jetzt noch nicht erledigt, nun müsse abgewartet werden, ob die Verbesserungen auch von Dauer seien für die kommenden Schuljahre.

Von Ingolf Pleil

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