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Lokales Marodes Pflaster am Bischofsplatz: Keine schnelle Besserung in Sicht
Dresden Lokales Marodes Pflaster am Bischofsplatz: Keine schnelle Besserung in Sicht
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15:02 05.04.2017
Vor allem für Fahrradfahrer ist die Verbindung zwischen Pieschen-Süd und Neustadt gefährlich.  Quelle: Stephan Lohse
Dresden

 Nach dem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und zwei Fahrradfahrern ist am Dresdner Bischofsplatz keine schnelle Besserung der Situation in Sicht. „Wir planen eine Sanierung der gesamten Verkehrsanlage sowie eine Neugestaltung der Freiflächen“, teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) auf DNN-Anfrage mit. Derzeit laufen aber erst die Vorplanungen. Zu den Kosten gibt es noch keine Angaben.

Vor allem für Fahrradfahrer ist die Verbindung zwischen Pieschen-Süd und Neustadt gefährlich. Denn das alte und bucklige Straßenpflaster ist für Drahtesel selbst im Schritttempo kaum passierbar. Viele Radfahrer weichen daher auf den Fußweg oder den ebenen Rand der Straßenbahngleise in der Straßenmitte aus. Zwei Fahrradfahrern wurde am Freitagabend ebendies zum Verhängnis. Sie wurden von einer Autofahrerin erfasst, die mit mehr als zwei Promille unterwegs war. Ein Fahrradfahrer kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Eine Demo samt spontaner Besetzung der Unfallstelle sorgte am Samstagabend kurz für Aufregung.

Wenn die Straße saniert wird, sollen zwischen Bischofsweg und Fritz-Reuter-Straße dann auch Radstreifen entstehen, so Schmidt-Lamontain weiter. Zudem wird die Straßenbahnhaltestelle barrierefrei umgebaut und mit dem S-Bahn-Haltepunkt verknüpft. Zudem soll die Gestaltung des Platzes verändert werden. Am 11. April will die Stadtverwaltung ihre Pläne im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung vorstellen.

Zumindest eine gute Nachricht hat der Baubürgermeister doch: Bis zum Sommer sollen am Haltepunkt der S-Bahn zusätzliche Fahrradbügel aufgestellt werden. Darauf hatte vor allem die DB Regio gedrängt, um die teils chaotische Situation vor Ort zu verbessern.

Von sl

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