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Magic City wird lebendiger als je zuvor

Die Bodypainting-Weltmeisterin zu Gast in Dresden Magic City wird lebendiger als je zuvor

Bodypainting trifft Streetart: An dieser Kombination hat sich am Freitag die Künstlerin und Bodypainting-Weltmeisterin Julie Böhm in Dresden versucht. In der Streetart- und Graffiti- Schau „Magic City“ kombinierte sie ihr Spezialgebiet mit einem Werk der Ausstellung.

Bodypainting trifft Streetart
 

Quelle: czr

Dresden. Bodypainting trifft Streetart: An dieser Kombination hat sich am Freitag die Künstlerin und Bodypainting-Weltmeisterin Julie Böhm in Dresden versucht. In der Streetart- und Graffiti- Schau „Magic City“ kombinierte sie ihr Spezialgebiet mit einem Werk der Ausstellung.

„Wir wollten zusammen mit dem Kunstwerk „Griffin“ ein ganz neues Kunstwerk kreieren. Das Konzept sieht vor, dass das Model auf der einen Seite komplett verschwindet, eine Art Camouflage-Bemalung bekommt. Damit stellt sie den anonymen Künstler dar, der hinter dem Bild verschwindet und in seinem Kunstwerk trotzdem erscheint. Sobald sie sich dem Publikum aber zuwendet und somit auch öffnet, zeigt sie der Welt, wer das Werk erschaffen hat und verfällt in eine Angriffshaltung.“

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Bodypainting trifft Streetart: an dieser Kombination hat sich am Freitag die Künstlerin und Bodypainting-Weltmeisterin Julie Böhm in Dresden versucht. In der Streetart- und Graffiti- Schau „Magic City“ kombinierte sie ihr Spezialgebiet mit einem Werk der Ausstellung.

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Dabei wird mit grafischen Kontrasten gearbeitet. Denn während das Gemälde „Griffin“ der italienischen Künstlergruppe Truly ein Dreidimensionales ist, möchte Böhm ihr Model zweidimensional aussehen lassen. Eine besondere Herausforderung.

Eine weitere Besonderheit ist das Model selbst. Beim klassischen Bodypainting wird auf nackter Haut gemalt, dieses Mal sollte jedoch das Thema Streetart und Streetartist in vollem Umfang aufgegriffen werden. „Ein Straßenkünstler im Straßenoutfit. Auf Stoff zu malen ist etwas ganz Anderes. Wir mussten die Kleidung zusätzlich vorbehandeln.“

Julie Böhme scheint trotz der ständigen Ablenkung durch Schaulustige und Interessierte sehr konzentriert. Ihr sei es besonders wichtig, den Besuchern das Konzept ihrer Arbeit nahezulegen. Deswegen wird auch mitten in der Ausstellung gemalt und offen gearbeitet, obwohl das neben dem Zeitdruck zusätzlichen Stress bedeutet. „Es ist schon so, als würde ständig jemand in dein Atelier kommen.“ Doch durch die vielen Wettbewerbe sei die Künstlerin das gewohnt.

Und auch das Model Nicole Krell scheint ganz bei der Sache zu sein. „Es fühlt sich gar nicht komisch an, die ganze Zeit bemalt zu werden. Ich würde sogar eher sagen, dass es angenehm ist. Zwar ist die Farbe auf der Haut manchmal ein bisschen kalt und das Stillhalten ist schon anstrengend. Aber man vergisst das alles ganz schnell, schließlich wird auf meinem Körper tolle Kunst gemacht. Man übersteht das gut.“

Insgesamt hat die Künstlerin für die Aktion sieben Stunden eingeplant. Die fertige Illusion soll dann einen wichtigen Teil in ihrem derzeitigen Filmprojekt einnehmen, dank dem sie auch auf die Ausstellung gestoßen ist.

Von czr

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