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Lokales Luxuswohnung auf Dresdner Hochhausdach: Sanierung beginnt im August
Dresden Lokales Luxuswohnung auf Dresdner Hochhausdach: Sanierung beginnt im August
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18:07 09.09.2015
Die Visualisierung des Penthouses auf dem Hochhaus der Freiberger Str.2 in Dresden. Quelle: pr

„Das ist ganz klar die Topwohnung“, ordnet Jurek Cernik, zuständiger USD-Verkäufer, die Immobilie ein.

Insgesamt will die USD in die drei Zehngeschosser in der Nähe des Postplatzes etwa 22,5 Millionen Euro investieren und 153 neue Wohnungen schaffen. Im August startet die Sanierung im ersten Hochhaus an der Freiberger Straße 2, dessen künftige Wohnungen so gut wie komplett verkauft sind. Für das rund eine Million Euro teure Top-Objekt auf dem Dach gibt es zwei ernsthafte Interessenten. „Das bekommen sie so in der Lage nicht mehr, wenn sie sich umschauen. 222 Quadratmeter, eine umlaufende Dachterrasse, Sauna und Jakuzzi, wobei die Wünsche des künftigen Eigentümers berücksichtigt werden“, schwärmt Cernik, über das erste Penthouse, von dem zwei weitere auf den Nachbarhäusern errichtet werden.

„Die Lage ist sehr zentral. Man kann ohne Auto überall hinkommen. Die Nachfrage ist entsprechend sehr rege“, sagt Cernik über das Gesamtprojekt. Um aus der alten Platte von 1965 ein Niedrigenergiehaus nach Neubaustandard zu konstruieren, ist ein gewisser Aufwand notwendig. „Letztlich ist jedoch alles machbar. Die Leute schauen auch auf die Nebenkosten“, so Cernik. Die visuell prägnanteste Änderung am Hochhaus ist eine dritte Balkonfront in südlicher Himmelsrichtung zur Freiberger Straße. Die bisherigen Fliesen der Außenwand müssen einer Putzschicht weichen.

Die neuen Besitzer kauften hauptsächlich für den Eigenbedarf, so Cernik. Rund 90 Prozent der Wohnungen seien hierfür verplant. „Einige Interessenten kommen vom Land zurück ins Zentrum, andere kaufen eine Single-Wohnung für ihre Kinder, die in der Stadt studieren.“ Die Kaltmiete dürfte bei vermieteten kleineren Wohnungen über 11 Euro pro Quadratmeter, in großen Wohnungen bei rund 9 Euro liegen. Damit rangiert das Objekt im oberen Bereich des Dresdner Mietspiegels.

Bis zuletzt wohnten vierzehn Mieter in dem Zehngeschosser. Nur zwei ehemalige Mieter kommen als neue Untermieter in das Hochhaus zurück. „Da die Mietpreise entsprechend höher geworden sind“ sagt Jurek Cernik, hätten sie sich umorientiert. Vor Baubeginn hatte die USD den Mietern bei Bedarf ein Rückkehrrecht zugesprochen. Beim Preis schlagen die zentrale Lage und die Modernisierung zu Buche, die für die Bewohner der alten Platte nicht mehr finanzierbar sind. Bis Mitte 2014 sollen alle drei Häuser saniert sein.

Dominik Brüggemann

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