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Lokales Loschwitzer warnen: Mehr Fahrradständer – weniger Weihnachtsmarkt
Dresden Lokales Loschwitzer warnen: Mehr Fahrradständer – weniger Weihnachtsmarkt
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11:06 31.08.2016
Die Geschäftsführerin des Elbhangfest e.V. Heike Reichel zeigt das Foto eines vergangenen Weihnachtsmarktes am Körnerplatz, der in dieser Form nun nicht mehr möglich ist Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Anfang der Woche wurden 14 Fahrradständer in der Friedrich-Wieck-Straße angebracht (DNN berichtet). Die Stadt gab die fest betonierten Bügel in Auftrag, um den Verkehr am Körnerplatz zu beruhigen. Freude darüber will bei den Loschwitzern trotzdem nicht aufkommen. „Wir als Verein wurden in keiner Weise berücksichtigt“, erklärt Heike Reichel, Geschäftsführerin des Elbhangfest e.V.. Im Vorfeld liefen alle Gespräche mit den Verantwortlichen ins Leere.

Seit 20 Jahren findet der Elbhangfest-Weihnachtsmarkt in Loschwitz statt. Künftig können wegen der Barrierewirkung durch die Fahrradständer mindestens acht Hütten nicht mehr aufgestellt werden. „Wir zahlen jedes Jahr Marktgebühren und Umsatzsteuer, und das nicht zu knapp“, so Reichel. Der Stadt würden dadurch Einnahmen entgehen.

Auch der Ortsbeirat unterstützt das Anliegen des Elbhangfest-Vereins. Bereits am 15. Juni wurde eine Anfrage zu der Problematik um den Körnerplatz gestellt. „Normalerweise erhalten wir auf solche Anfragen innerhalb von zwei bis vier Wochen eine Antwort“, erklärt die Loschwitzer Ortsamtsleiterin Sylvia Günther. Sie könne sich nicht erklären, warum die Antwort bereits mehr als acht Wochen auf sich warten lässt, zumal das Bauvorhaben kurz bevorstand. Günther hofft, das Problem zusammen mit der Stadtverwaltung zu lösen, sonst müsse der Verein offiziell Widerspruch einlegen.

Die Bürgerinitiative zur Verkehrsberuhigung ist ebensowenig begeistert. „Wir als Bürgerinitiative vertreten auch die Interessen der Gewerbetreibenden“, sagt Eckhard Kleinert von der Initiative. Die Stadt müsse den Weihnachtsmarkt als Wirtschaftsfaktor beachten. Die Mitglieder reichten im Vorfeld konstruktive Vorschläge ein: von der Verbreiterung des Gehwegs über Bäume am Straßenrand bis hin zu Pflanzkübeln und abnehmbare Fahrradständer. „Diese Lösung war nie unser Ziel und wurde in der Form mit niemanden abgesprochen“, betont Kleinert.

Von Paul Felix Michaelis

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