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Singen am Sonntag: Dresden.Respekt und Herz statt Hetze gegen Pegida

Theaterplatz und Zwinger Singen am Sonntag: Dresden.Respekt und Herz statt Hetze gegen Pegida

"Respekt für Dresden, dass sie trotz des Regens rund zwei Stunden durchgehalten haben", verabschiedet Christian Striefler, Hausherr des Zwingers, die gut 1000 Besucher des Adventssingens. Gleich nebenan bei Pegida hatten sich bis zu 3500 Menschen versammelt. Der Tag verlief ruhig.

Dresden.Respekt am Sonntag im Zwinger.

Quelle: dpa

Dresden. "Respekt für Dresden, dass sie trotz des Regens rund zwei Stunden durchgehalten haben", verabschiedet Christian Striefler, Hausherr des Zwingers, die gut 1000 Besucher des Adventssingens. Gleich nebenan bei Pegida hatten sich bis zu 3500 Menschen versammelt. Der Tag verlief ruhig. Hier unser Liveticker zum Nachlesen:

17.10 Uhr: Das Adventssingen in Dresden ist zu Ende. "Respekt für Dresden, dass sie trotz des Regens rund zwei Stunden durchgehalten haben", verabschiedet Dr. Christian Striefler, Hausherr des Zwingers, die Besucher. Und auch wir beenden damit den Liveticker.

17.08 Uhr: Zum Abschluss im Zwinger singen alle Beteiligten Leonard Cohens Hallelujah. Die Reihen haben sich wegen des Regens bereits merklich gelichtet.

17.05 Uhr: Die Polizei Dresden resümiert den Tag. Alle Versammlungen im Innenstadtbereich verliefen demnach störungsfrei. Allerdings fuhr ein Autofahrer von der Sophienstraße aus in Richtung Semperoper in die Pegida-Teilnehmer. Verletzt wurde niemand, der Vorfall wird geprüft, heißt es. Im Einsatz waren 368 Beamte.

16.50 Uhr: Arabische Klänge im Zwinger. "Denken Sie immer daran, in Syrien und Damaskus lebten die ersten Christen, dort kommt unser christlicher Gaube her", sagt Prof. Gerhard Ehninger, einer der Organistoren von Dresden.Respekt.

16.40 Uhr: Im Zwinger lobt Sebastian Krumbiegel die Teilnehmer: "Schön, dass ihr versucht lauter zu sein als die anderen nebenan" - obwohl die nebenan schon ein paar Minuten fertig sind.

16.30 Uhr: Hier noch ein Eindruck vom Adventssingen im Zwinger. Der Chor der Waldorfschule Dresden singt "Es ist ein Ros entsprungen".

16.25 Uhr: Letzter Spendenstand für Mission Lifeline: 10.000 Euro. Die Veranstaltung auf dem Schlossplatz ist nun beendet, auch weil in der Kathedrale gleich ein Gottesdienst beginnt. Axel Steiner von Mission Lifeline resümiert:

16.23 Uhr: Auch bei Herz statt Hetze ist bald Schluss. Zum Finale wird "Wann wirds mal wieder richtig Sommer" gespielt. Zuvor hatten ehemalige Kruzianer gesungen.

16.21 Uhr: Durchgezählt hat als Teilnehmerzahl bei Pegida 2500 bis 3500 per Flächenschätzung ermittelt.

16.18 Uhr: Die Pegida-Anhänger laufen nach dem Ende der Veranstaltung geschlossen in Richtung Postplatz.

16.16 Uhr: Im Zwingerhof spricht Kunst- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Sie macht es oft wütend, wenn Dresden einerseits auf die internationalen Künstler stolz ist, die in die Stadt kommen, andererseits aber Menschen auf der Straße oder in der Straßenbahn angepöbelt werden, nur weil sie englisch oder eine andere Sprache sprechen. "Lasst uns respektvoll aufstehen und den Mund aufmachen, wenn so etwas in unserem Umfeld passiert", appelliert sie.

16.13 Uhr: Pegida singt abschließend die Nationalhymne. Durchgezählt veröffentlicht Zahlen aus dem Zwinger.

16.09 Uhr: Auf dem Schlossplatz singen jetzt ehemalige Kruzianer. Außerdem wurden allein im Staatsschauspiel binnen drei Tagen nach den Vorstellungen 4500 Euro gesammelt. Bei Pegida kündigt Siegfried Däbritz an, dass es mit Pegida an noch nicht bekannter Stelle am 9. Januar weitergeht. Lutz Bachmann bedankt sich für das Engagement und konstatiert, dass Pegida die Deutungshoheit in Deutschland ein Stück weit verschoben hat.

15.53 Uhr: Lutz Bachmann lädt erneut Frauke Petry nach Dresden ein und wirbt ebenfalls um Unterstützung für die AfD. Dann wird wieder gesungen.

15.48 Uhr: Bei Pegida ist nun der Berliner AfD-Abgeordnete Andreas Wild am Mikro - er erntet "AfD"-Rufe und kündigt an, dass seine Partei im nächsten Herbst in den Bundestag einzuziehen gedenkt. Dazu brauche es die Hilfe der Pegida-Anhänger.

15.45 Uhr : Ein Sprecher der Band Banda Internationale sagt: Mit der Rede Elsässers habe Pegida wieder eine Grenze überschritten. Das sei purer Rassismus. Damit müssten sich die Menschen auch als Rassisten bezeichnen lassen.

Dresden.Respekt, Herz statt Hetze und Nope am 18. Dezember 2016

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15.37 Uhr: Als Vertreterin der Sächsischen Staatsregierung spricht Kultusministerin Brunhild Kurth: "Ich bin hier, um den Geist von Weihnachten zu feiern." Und dieser sei das respektvolle miteinander Umgehen über staatliche, kulturelle, sprachliche und religiöse Grenzen hinweg, so die Ministerin. Sie bedankt sich bei all jenen, die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen.

15.35 Uhr: Bei Herz statt Hetze berichtet nun Axel Steiner von der Mission Lifeline, die heute mit Spenden unterstützt werden. Umgerechnet wurde bisher ein Meter Schiff gespendet.

15.30 Uhr: Die Initiative Durchgezählt hat bei Herz statt Hetze 270 bis 350 Menschen Menschen gezählt (Stand: 15.10 Uhr).

15.28 Uhr: Die Stimmung auf dem Schlossplatz ist gut, es wird getanzt.

15.20 Uhr: Bei Pegida ist das zweite Lied gesungen ("Stille Nacht"), jetzt am Mikro: Jürgen Elsässer und auch er bezieht sich, wie Stürzenberger zuvor auf den Mord an einer Studentin in Freiburg und erntet "Merkel muss weg"-Rufe.

15.11 Uhr: Im Zwinger sagte Gunther Emmerlich: "Ich habe selbst gespürt, wie tolerant die Dresdner sind. Ich als Thüringer habe hier Asyl gefunden". Bei Herz statt Hetze sind mittlerweile 200 bis 300 Teilnehmer versammelt.

15.09 Uhr: Der Spendenstand bei Herz statt Hetze liegt derzeit bei 4000 Euro. Gesammelt wird für Misson Lifeline.

Herz statt Hetze auf dem Schlossplatz

Herz statt Hetze auf dem Schlossplatz

Quelle: sl

15.06 Uhr: Bei Herz statt Hetze spricht nun Annekatrin Klepsch und äußert ihr Unverständnis, dass Pegida an einem Adventssonntag mitten in der Stadt einen Platz bekommt. Miteinander reden sei wichtig, aber kein einseitiges Fordern. Bei Pegida wird das erste Lied gesungen: "Alle Jahre wieder". Danach spricht Renate Sandvoß. Dazwischen sind die bekannten "Volksverräter"- und "Merkel muss weg"-Rufe der Pegida-Anhänger zu hören.

15.01 Uhr: Im Zwinger startet in diesem Augenblick das Adventssingen von Dresden.Respekt, während Stürzenberger gerade noch gegen Sebastian Krumbiegel wettert und auch verkündet: "Wir sind dagegen, dass unseren Schülern die Homosexualität eingeredet wird." Bei Herz statt Hetze spricht Cornelius Brandmiller über Weihnachten als Fest der Teilhabe.

15 Uhr: Michael Stürzeberger hetzt lautstark gegen Flüchtlinge: Vergewaltigung sei im Islam verankert. In Köln bräuchte es in der Silvesternacht keine Polizisten, wenn Moslems Ausgangssperre erhalten würden. Und nicht zuletzt: Donald Trump wird zusammen mit Wladimir Putin den Islamischen Staat zerstören.

Weihnachtsliedersingen mit Pegida am 18. Dezember 2016

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14.50 Uhr: Teilnehmer der Anti-Pegida-Veranstaltungen sind unter anderem Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange und Richard Kaniewski, Vorsitzender der Dresdner SPD.

14.45 Uhr: Bei Pegida haben sich nach Schätzung des Kollegen vor Ort rund 3000 Teilnehmer versammelt. Bei Nope sind etwa 50 Menschen, bei Herz statt Hetze 100. Straßensperrungen sind derzeit nicht erforderlich. Vor Ort machen sich Ralf Lübs, Leiter des Dresdner Ordnungsamtes und Polizeipräsident Horst Kretzschmar ein Bild.

14.40 Uhr: Lutz Bachmann übernimmt kurz das Mirko, kündigt Gäste wie Jürgen Elsässer (Compact-Magazin) und Renate Sandvoß (Journalistenwatch) an. Außerdem sei es bedauerlich, dass sich Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert heute der Gegenveranstaltung angeschlossen habe, wo er doch ein Bürgermeister für alle sei wolle. Jetzt spricht Michael Stürzenberger.

14.33 Uhr: Die Pegida-Veranstaltung hat mit dem Abspielen der Hymne begonnen.

14.22 Uhr: In der Semperoper wird gerade der Nussknacker aufgeführt. Die Polizei verspricht, alle Besucher sicher und ungehindert hinein und wohl auch wieder hinaus zu geleiten. Auf dem Schlossplatz ist es noch ruhig, der Soundcheck läuft.

14.06 Uhr: Bei Pegida und den Gegenveranstaltungen direkt am Theaterplatz sammeln sich allmählich die Teilnehmer.

Auch der Zwinger ist noch leer - die Veranstaltung beginnt aber auch erst in knapp einer dreiviertel Stunde.

Auch der Zwinger ist noch leer - die Veranstaltung beginnt aber auch erst in knapp einer dreiviertel Stunde.

Quelle: sl

13.50 Uhr: Dresden.Respekt will nun mit seiner ersten Veranstaltung einen bürgerlichen, weltoffenen Gegenpol zu den Rechtspopulisten setzen. Los geht es um 15 Uhr. Pegida und Herz statt Hetze starten bereits 14.30 Uhr.

13.40 Uhr: Im Zwinger werden unter anderem Gunther Emmerlich und Prinzensänger Sebastian Krumbiegel auftreten. Doch nicht nur am Gesangsmikrophon, auch hinter dem Rednerpult versammelt sich Prominenz. Staatsministerin Brunhild Kurth (CDU) spricht in Vertretung für den Ministerpräsidenten neben Dompfarrer Norbert Büchner und Superintendent Christian Behr. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) wird ebenfalls eine Rede halten.

13.33 Uhr: Pegida hat eine Veranstaltung mit 3000 Teilnehmern angemeldet. Dresden.Respekt plant mit 1500 Gästen und Herz statt Hetze mit 1000 Teilnehmern.

fs

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