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Lokales Lidl plant Modernisierung aller 23 Filialen in Dresden
Dresden Lokales Lidl plant Modernisierung aller 23 Filialen in Dresden
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13:00 17.02.2017
Ein Lidl-Markt in Dresden. Quelle: Wiebke Theuer
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Dresden

Zur einer Informationsveranstaltung „Was kann der Einzelhandel zur Stadtentwicklung beitragen?“ hatte am Mittwoch das Unternehmen Lidl Vertreter der Stadtplanung sowie Ortsbeiräte eingeladen. Rund 50 Personen waren diesem Ruf ins Hotel Elbflorenz gefolgt um zu hören, welche Innovationen die Einzelhandelskette zu bieten hat.

Jens Köhler, Abteilungsleiter Lidl Dienstleitung, legte dar, wie man das Handelskonzept weiterentwickeln wolle. „Eine Großmodernisierung ist in allen 23 Filialen in Dresden geplant.“ So ist es möglich, zweigeschossig zu bauen, überdachte Parkplätze zu errichten, Photovoltaikanlagen und Begrünung auf dem Dach zu installieren und dem Kunden Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung zu stellen. „Es sind keine brandneuen Konzepte, in Italien und den Niederlanden haben wir sie bereits erfolgreich ausgeführt“, so Köhler. „Dresden soll jedoch in dieser Hinsicht eine Vorreiterposition für Deutschland einnehmen.“ Natürlich wolle man niemanden vor vollendete Tatsachen stellen, daher diente die Veranstaltung als Beispiel, wie Unternehmens- und Stadtentwicklung einhergehen können.

Als konkrete Objekte wurden zehn Filialen unter die Lupe genommen – etwa am Comeniusplatz und an der Hansastraße. Ohne die Flächen zu erweitern, könnten die beiden Discount-Märkte in den angedachten Punkten entwickelt werden, inklusive offener und zeitgemäßer Architektur. Man wolle weg von der „Landhausbauweise“, die viele Discounter auszeichnet.

Deutschlandweit ist die Anzahl an Einzelhandelsstandorten um 13,5 Prozent gefallen, gleichzeitig stieg aber die Verkaufsfläche um 5,3 Prozent, wie Oliver Behrens von der Gesellschaft für Markt und Absatzforschung präsentierte. Das Sortiment ist im Umfang nahezu gleich geblieben, der Kunde hat lediglich mehr Platz. Auch auf Dresden ist dieses Phänomen übertragbar – auf 1000 Einwohner kommen 450 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. „Tageslichtatmosphäre durch Glasbauweise, Heißgetränkeautomaten im Eingangsbereich, Mindestlohn von zwölf Euro“, zählte Köhler auf. „Das ist für uns keine Zukunftsmusik, sondern Standard.“

Von Gerrit Menk

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