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Lokales Lichtskulptur „Innere Mitte“ weicht der „Stadtbahn 2020“
Dresden Lokales Lichtskulptur „Innere Mitte“ weicht der „Stadtbahn 2020“
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12:40 19.02.2017
Es hat sich für die Arbeiter schwieriger herausgestellt als gedacht, die „Innere Mitte“ nach Altstrehlen zu verpflanzen.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die „Innere Mitte“ lässt sich häufig nicht so einfach herstellen, wie man sich das wünscht. Davon können auch die Arbeiter ein Wörtchen reden, die am Freitag damit beschäftigt waren, die so betitelte Lichtskulptur der Dresdner Künstlerin Kerstin Franke-Gneuß auf den früheren Dorfplatz Altstrehlen zu verpflanzen. Eigentlich wollten sie gegen Mittag fertig sein und sich ins Wochenende verabschieden. Weil sich die Arbeiten, bei denen auch ein Kran zum Einsatz kam, doch etwas schwieriger herausgestellt haben, als zuvor gedacht, mussten sie bis in den Nachmittag hinein werkeln.

Die Umsetzung der Skulptur gehört zum Vorspiel für den großen Wurf. Im Frühjahr wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) das Großprojekt „Stadtbahn 2020“ in einem ersten Teilabschnitt beginnen. Dafür werden auf der Oskarstraße neue Gleise verlegt, über die dann zukünftig die Straßenbahnen der Linien 9 und 13 fahren sollen. Auf diese Weise soll der Haltepunkt Strehlen besser ans DVB-Netz angeschlossen werden. Dort entsteht entsprechend eine neue barrierefreie Straßenbahnhaltestelle und auch an der Haltestelle „Querallee“ wird in Sachen Barrierefreiheit gewerkelt. Kostenpunkt für das Gesamtpaket: rund 14,7 Millionen Euro.

Die „Inner Mitte“ lässt sich häufig nicht so einfach herstellen, wie man sich das wünscht. Davon können auch die Arbeiter ein Wörtchen reden, die am Freitag damit beschäftigt waren, die so betitelte Lichtskulptur der Dresdner Künstlerin Kerstin Franke-Gneuß auf den früheren Dorfplatz Altstrehlen zu verpflanzen.

In der Mitte der etwa 1,1 Kilometer langen Neubaustrecke, die als Ersatz für die Straßenbahnführung über die Wasastraße dient, liegt der Gustav-Adolf-Platz mit seiner Verkehrsinsel. Dort befand sich bis Donnerstagabend noch die Lichtskulptur, die den großangelegten Ausbauplänen damit schlichtweg im Weg war und weichen musste.

Am neuen Standort, der sowohl von der Künstlerin selbst als auch von der Kunstkommission Dresden abgesegnet worden ist, versprechen die DVB zudem eine viel auffälligere Wirkung für die Skulptur. Zumindest wird das Objekt nun nicht mehr von Autos umbraust und kann von interessierten Passanten auch mal aus der Nähe in Augenschein genommen werden. 2000 war die Lichtskulptur eigentlich als Teil des „WasserKunstWegs“ entstanden, weshalb die Kunstkommission auf der Nähe zum Kaitzbach bestanden hatte. Näher als in Altstrehlen ist man ihm auf der Oskarstraße aber auch nicht, meinen die DVB und haben sich mit dieser Sicht durchgesetzt.

Von Uwe Hofmann

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