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Lokales Lichtergang als Zeichen des Aufbruchs für Dresden
Dresden Lokales Lichtergang als Zeichen des Aufbruchs für Dresden
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12:21 05.01.2016
Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Rund 200 Dresdner haben sich am Montagabend an einem Friedensgebet und einem Lichtergang durch die Dresdner Innenstadt beteiligt. Die Nagelkreuzzentren der Landeshauptstadt Dresden hatten zum Friedensgebet in die Kreuzkirche eingeladen, die 2016 ihr 800-jähriges Jubiläum feiert. Zu den Dresdner Nagelkreuzzentren gehören neben der Kreuzkirche auch die Frauenkirche, „Maria am Wasser“ im Stadtteil Hosterwitz und die Diakonissenanstalt. Namensgeber ist das Nagelkreuz von Coventry, ein christliches Symbol, das seit Ende des Zweiten Weltkriegs für Frieden und Völkerversöhnung steht.

Eindrücke des Lichtergangs zwischen Kreuzkirche und Frauenkirche

Im Anschluss an das Gebet in der  evangelischen Hauptkirche erfolgte eine Kerzenprozession zur Frauenkirche. Auf diese Weise wollten die rund 200 Teilnehmer das Licht des Friedens durch die Stadt und unter die Menschen tragen. Die brennenden Kerzen wurden im Kuppelraum der Frauenkirche abgestellt, wo die Prozession in einer Abendandacht ihren Abschluss fand. Neben dem Versöhnungsgebet aus der Kathedrale von Coventry („Vater vergib“) erklang auch hier Orgelmusik  und Gesang.

Für Kreuzkirchenpfarrer Holger Milkau hat das Friedensgebet „seit über einem Jahr durch die politischen Verunsicherungen, durch die Massenbewegungen am Montag, die trotz ihrer Popularität im Ziel unklar und orientierungslos bleiben, neue Bedeutung erlangt.“ Dies gelte vor allem für die Kirche als Ort der friedlichen Begegnung verschiedener Meinungen und Kulturen.

ron

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