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Licht an in dunklen Dresdner Nächten

Die Straßenlaternen werden nicht mehr abgeschaltet Licht an in dunklen Dresdner Nächten

Ab 23 Uhr wird im gesamten Dresdner Stadtgebiet jede zweite Straßenlaterne abgeschaltet. Damit ist bald Schluss. Bis März leuchten in der Altstadt und der Neustadt wieder alle Laternen. Die SPD reklamiert das als politischen Erfolg für sich.

Die Lampen sollen rund um die Uhr in der Nacht leuchten – nicht nur auf der Brühlschen Terrasse.

Quelle: Archiv

Dresden. Bis Mitte März sollen die Straßenlaternen in der Äußeren Neustadt, der Inneren Neustadt und innerhalb des sogenannten 26er Ringes, der die gesamte Altstadt umfasst, wieder durchgängig leuchten. Das teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt auf Anfrage von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Blümel mit. „Das Straßen- und Tiefbauamt schafft unverzüglich die technischen Voraussetzungen für die schrittweise Inbetriebnahme der bisher in den späten Nachtstunden abgeschalteten Straßenbeleuchtung“, so Hilbert.

Der OB kündigte weitere Zuschaltungen im Laufe des Jahres in Friedrichstadt und Südvorstadt an. Dafür seien die Pläne in Bearbeitung. Der gesamte durchgehende Betrieb der Straßenbeleuchtung für das Stadtgebiet Dresden werde ab 2018 erfolgen. „Wir freuen uns, dass unser Bemühen um eine Verbesserung der Sicherheitslage in Dresden erste Früchte trägt“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Avenarius.

Die Fraktion sei in den vergangenen Monaten immer wieder von Dresdnerinnen und Dresdnern angesprochen worden, die sich eine bessere Beleuchtung der Straßen in ihrem Wohnumfeld gewünscht hätten. „Dem haben wir Rechnung getragen und uns dafür eingesetzt, die nächtliche Abschaltung der Laternen zu beenden“, sagte der Fraktionsvorsitzende.

Vor über zehn Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, ab 23 Uhr jede zweite Straßenlaterne im Stadtgebiet abzuschalten. Damit sollte Geld gespart werden. Die SPD-Fraktion hatte nach Angaben von Finanzpolitiker Blümel bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2017/2018 dafür gesorgt, dass die notwendigen Mittel bereitgestellt werden, um die Abschaltung zu beenden. Für 2017 stehen 300 000 Euro und für 2018 600 000 Euro zur Verfügung. 2015 hatte sich noch die CDU-Fraktion für einen Stopp der Nachtabschaltung eingesetzt. Damit sollte laut den Christdemokraten das subjektive Sicherheitsempfinden der Dresdner verbessert werden. Mehr Licht könne gerade an Kriminalitätsschwerpunkten für mehr Sicherheit sorgen, hieß es damals. Die SPD hatte sich damals dem Antrag der Christdemokraten nicht prinzipiell verschlossen, aber eine Prüfung gefordert, an welchen neuralgischen Punkten die Abschaltung aufgehoben werden sollte.

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) und Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz wollen am Donnerstag erklären, wie der Plan der Verwaltung mit den Straßenlaternen im Detail aussieht.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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