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Lokales „Leinen los!“ für Dresdner Initiative Mission Lifeline
Dresden Lokales „Leinen los!“ für Dresdner Initiative Mission Lifeline
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10:28 21.09.2017
Mit diesem Schiff sticht die Mission Lifeline am Donnerstag in See.  Quelle: Mission Lifeline
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Dresden

 Nach zwei Jahren Organisation und Spendensammeln sticht die Dresdner Initiative Mission Lifeline in See, um im Mittelmeer Flüchtlinge zu retten. Entgegen der ursprünglichen Planung wurde hierfür ein Boot von der Organisation Sea-Watch“ abgekauft, das sonst nicht weiter hätte betrieben werden können. Am Donnerstag verließ die „Lifeline“ ihren Hafen auf Malta. Hier wurden in den vergangenen Tagen die letzten Vorbereitungen für die Mission getroffen.

„Weit mehr als 2500 Menschen ertranken in diesem Jahr im Mittelmeer. Die Behinderung der lebensrettenden Arbeit von NGOs durch staatliche Behörden in Italien, durch die von der EU finanzierte libysche Küstenwache und durch die kriminalisierenden Parolen nicht nur von Frontex, sondern auch von einigen Innenministern der EU, ist nicht nur moralisch eine Schande, sondern auch ein Verstoß gegen das Völker- und Seerecht. Umso wichtiger ist es nun, sowohl rechtlich als auch moralisch ein Zeichen zu setzen und mit einem neuen Schiff die Seenotrettung zu unterstützen und Menschenleben zu retten“, sagte Axel Steier, Vorsitzender des Vereins, anlässlich des Missionsbeginns.

Der Betrieb eines Rettungsschiffes ist teuer. Künftig werden monatlich 20.000 Euro Spenden benötigt. Die in den vergangenen zwei Jahren gespendeten 195.000 Euro seien bereits für das Schiff und die Erstausrüstung verwendet worden. Informationen zur Mission und des Vereines und Spendenkonten gibt es auf der Homepage von Mission Lifeline.

https://mission-lifeline.de/

Von hh

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