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Lehrerin steht in Dresden wegen Betruges vor Gericht

Krankenkasse geprellt Lehrerin steht in Dresden wegen Betruges vor Gericht

Scarlett Z. ist eine wirklich attraktive Frau – gepflegt, dezentes Make-up, schicke Kleidung, hübscher Schmuck – alles bestens. Nur trügt da wohl der äußere Schein. Die 50-Jährige soll eine dreiste Betrügerin sein, deshalb steht sie derzeit vor dem Amtsgericht.

Die Gymnasiallehrerin wurde bereits 2014 rechtskräftig verurteilt – ebenfalls wegen Betruges.

Quelle: dpa

Dresden . Scarlett Z. ist eine wirklich attraktive Frau – gepflegt, dezentes Make-up, schicke Kleidung, hübscher Schmuck – alles bestens. Nur trügt da wohl der äußere Schein. Die 50-Jährige soll eine dreiste Betrügerin sein, deshalb steht sie derzeit vor dem Amtsgericht. Übrigens nicht das erste Mal, dass sie auf der Anklagebank sitzt, die Gymnasiallehrerin wurde bereits 2014 rechtskräftig verurteilt – ebenfalls wegen Betruges.

Diesmal wirft ihr die Staatsanwaltschaft unter anderem vor, die AOK um knapp 7000 Euro geprellt zu haben. Die Angeklagte war zwischen 2011 und 2013 krankgeschrieben und konnte deshalb an ihrer Schule nicht unterrichten, jobbte aber kräftig nebenbei. Sie bewarb sich bei einem Studienkreis, im Schulbuchverlag und an der Volkshochschule und arbeitete dort als Honorarkraft oder Dozentin. Allerdings zeigte sie den Nebenverdienst der AOK nicht an und kassierte so doppelt. Auch bei ihren „Nebentätigkeiten“ war die Angeklagte etwas verschwiegen. Man wusste zwar, dass sie Lehrerin ist, aber nichts von ihrer Krankschreibung. „Sie hatte gesagt, sie habe Tinnitus und könne deshalb nicht mehr vor großen Klassen stehen. Für uns war das toll, sie war immer einsetztbar“, erinnerte sich eine Mitarbeiterin des Studienkreises.

Das Gericht hatte nach einem Rechtsgespräch angedeutet, dass es sich, da die Taten schon lange zurückliegen, eine Bewährungsstrafe vorstellen könne. Bedingung: ein umfassendes Geständnis. Das was kam, war eher halbherzig. Richtige Reue sieht irgendwie anders aus.Nachfragen wollte Scarlett Z. überhaupt nicht beantworten. Die Staatsanwaltschaft hielt sich, was eine Verständigung betraf zurück, da es noch zwei weitere offene Verfahren gibt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Von Monika Löffler

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