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Lokales Lehrer-Warnstreiks in Sachsen haben begonnen: Großteil der Lehrer legt Arbeit nieder
Dresden Lokales Lehrer-Warnstreiks in Sachsen haben begonnen: Großteil der Lehrer legt Arbeit nieder
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23:37 09.09.2015

Später sollen Kundgebungen folgen.

Die GEW rechnet mit einer hohen Beteiligung an den Warnstreiks und geht davon aus, dass es an etwa 75 Prozent der Schulen im Freistaat keinen regulären Unterricht gibt. Die Gewerkschaften fordern unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Sie werfen den Arbeitgebern vor, statt einer Erhöhung der Gehälter Einschnitte bei der Altersvorsorge anzustreben.

Aus unserem Archiv:

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) hat die Lehrer davor gewarnt, vor den Abitur-Prüfungen zu streiken. „Bei der Elternschaft ist viel Frust zu spüren, gerade weil es für einige Schüler langsam ernst wird“, sagte Kurth der „Freien Presse“ (Mittwochausgabe). Das Image der Lehrer stehe auf dem Spiel. Sie würden einen tollen Job machen. Doch überzogene Streikaktionen könnten gerade zur Prüfungszeit, die allmählich beginne, „leicht in Misskredit geraten“. Am Mittwoch wollen Lehrer an zahlreichen Schulen des Landes ihre Arbeit niederlegen. Sie machen damit auf die ergebnislosen Verhandlungen im öffentlichen Dienst aufmerksam.

dpa

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