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Lokales Leckerbissen für die Dresdner Zoo-Elefanten
Dresden Lokales Leckerbissen für die Dresdner Zoo-Elefanten
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17:12 09.01.2017
Leckerbissen für Dresdens Elefanten.  Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die Elefantenkühe des Dresdner Zoos, Mogli, Sawu und Drumbo, konnten sich am Montagnachmittag über ein verspätetes Weihnachtsgeschenk freuen. Genüsslich und langsam kauend verspeisten sie die Striezelmarktfichte, die kurz zuvor auf dem Altmarkt von der Firma Deppner in mundgerechte, drei Meter lange Stammstücke zerschnitten und in das Gehege transportiert wurde.

Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) fütterte in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) von einem Podest aus die Dickhäuter gemeinsam mit Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. „Es ist erstaunlich, wie vorsichtig und gewandt die Elefanten mit dem Rüssel die Äste greifen – die Essgeschwindigkeit überrascht allerdings weniger“, sagte Sittel nach der Fütterung mit einem Augenzwinkern und fügte hinzu, „Für mich ist dieser mittlerweile schon traditionelle Termin auch ein kleiner Abschluss der Weihnachtszeit. Ich finde es gut, dass der Baum nicht nur die Besucher des Weihnachtmarktes erfreut, sondern auch unsere Damen im Zoo.“

Geschenk für die Dickhäuter: Am Montagnachmittag verspeisten die Elefanten des Dresdner Zoos die Striezelfichte.

Für die ist das relativ frische Nadelholz mit seinen ätherischen Ölen eine willkommene Abwechslung sim Speiseplan. Gefahr, sich an den Nadeln zu stechen, laufen die Giganten dabei nicht, weiß Tierpfleger Rainer Kraut: „Elefantenzungen sind zwar sehr weich, aber das Zellgewebe ist so angelegt, dass Dornen nicht eindringen können. Es ist ja bekannt, dass die Tiere in der freien Wildbahn Akazien und Ähnliches essen.“

In jedem Fall werden Mogli, Sawu und Drumbo nicht lange brauchen, um die Striezelfichte zu verputzen. Elefanten verbringen täglich 16 bis 20 Stunden mit dem Fressen und verspeisen dabei 200 bis 300 Kilogramm Nahrung. Sie nehmen vor allem Gras, aber auch Früchte, Wurzeln, Zweige und Rinde zu sich. In Gefangenschaft bekommen die Dickhäuter überwiegend Heu und als Leckerbissen Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Karotten.

Von hh

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