Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Landesdirektion genehmigt neuen Elbtunnel für Fernwärme
Dresden Lokales Landesdirektion genehmigt neuen Elbtunnel für Fernwärme
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:02 11.02.2019
Derzeit wird an vielen Straßen vor allem in Pieschen-Süd am Fernwärmenetz gebaut, so auch auf der Leisniger Straße. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Seit dem Sommer 2017 verlegen die Stadtwerke Drewag eine Fernwärmehaupttrasse nach Pieschen. Teil des 27 Millionen Euro teuren Projekts ist es, auch eine neue Elbquerung für die Fernwärme zu errichten. Bisher bringt nur eine Leitung die in den Kraftwerken Nossener Brücke und Reick auf Altstädter Seite erzeugte Fernwärme zu den Abnehmern auf der Neustädter Seite. Sie befindet sich in der Carolabrücke.

Für die Arbeiten auf der Altstädter Seite und den Bau der neuen Elbquerung in der Nähe der Marienbrücke haben die Drewag nun von der Landesdirektion Sachsen Baurecht erhalten. Das kommt zur rechten Zeit, wollen die Stadtwerke doch im Mai mit den Arbeiten zwischen dem Anschlusspunkt ans Fernwärmenetz am Probebühnengebäude der Semperoper und dem Volksfestgelände unterhalb der Marienbrücke beginnen, wie der Projektleiter Norbert Gassel jüngst bei der Stadtbezirksbeiratssitzung in Pieschen ankündigte. Die 1,15 Kilometer lange Trasse soll nahe am Elbufer geführt werden.

Später ist die Unterquerung der Elbe durch einen sogenannten Düker geplant. Dafür wird ein Tunnel im Hydroschildvortrieb gebaut. Auf der Neustädter Elbseite angekommen wird die Elbquerung an die schon bestehende neue Hauptwärmetrasse Richtung Pieschen an der Uferstraße angebunden. Die Dauer der Arbeiten auf der Altstädter Elbseite und am Elbtunnel werden mit 19 Monaten angegeben – der Trassenneubau wird sich also bis ins Jahr 2021 ziehen. Von Pieschen aus soll die neue Hauptwärmetrasse anschließend über die Lommatzscher Straße in Richtung der im Bau befindlichen Wohngebiete an der Flutrinne gezogen werden.

Von uh

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum Jahreswechsel hat Dresden die Verantwortung für den sowjetischen Garnisonfriedhof an der Marienallee übernommen. Über die Pflege des Denkmals haben sich Freistaat und Landeshauptstadt lange gestritten. Jetzt bekommt der Freistaat seinen Willen – muss dafür aber ordentlich zahlen.

11.02.2019

Während der Winterferien halten weder Zug noch S-Bahn am Bahnhof Dresden-Strehlen. Grund sind die Arbeiten an der neuen Straßenbahntrasse auf der Oskarstraße, wie der Verkehrsverbund Oberelbe informiert. Für von der Sperrung Betroffene gibt es eine Alternative.

11.02.2019

Das Gerichtsverfahren um den elfminütigen Auftritt des Supermodells Naomi Campbell beim Semperopernball 2015 ist endgültig entschieden. Der Semperopernballverein bekam Recht.

11.02.2019