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Lokales Kurze Nächte, kurze Filme – Dresdner Animationsfilmnacht
Dresden Lokales Kurze Nächte, kurze Filme – Dresdner Animationsfilmnacht
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15:25 29.07.2018
Trickfilm-Puppen aus dem DEFA-Film "Heinrich der Verhinderte" des Regisseurs Kurt Weiler von 1966. (wird nicht gezeigt). Seit 1993 verwaltet das Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF) den Nachlass des Trickfilmstudios. Foto: Oliver Killig/lsn +++(c) ZB-FUNKREGIO OST - Honorarfrei nur fuer Bezieher des ZB-Regiodienstes+++ Quelle: picture-alliance/ ZB
Dresden

Anlässlich seines 25. Geburtstages zeigt das in Dresden beheimatete Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF) e. V. am 31. Juli um 20 Uhr ausgewählte Werke aus dem deutschen Animationsfilmschaffen der vergangenen sechs Jahrzehnte. Ganz klassisch von 35-mm-Filmrollen mit einer transportablen Kinoanlage, die frei erlebbar für alle im Palais-Park, Palaisplatz 11, aufgebaut wird.

Das DIAF bewahrt und präsentiert die Schätze des deutschen Animationsfilmschaffens, darunter die Hinterlassenschaften des einstmals größten deutschen Animationsfilmstudios: Das DEFA-Studio für Trickfilme Dresden produzierte zwischen 1955 und 1992 rund 1 500 Animationsfilme. Es werden z.B. „Die sieben Rechte des Zuschauers“ (DDR 1980), „Vom Fröschlein und seinem Reifen“ (DDR 1964) oder „Rübezahl und die bärtigen Frauen“ (DDR 1979) gezeigt. Die DIAF kann auch außerhalb des Palaissommers auf der Junghansstraße 1-3 Dienstag bis Freitag von 9–17 sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10–18 Uhr besucht werden (5€ Eintritt bzw. 4€ ermäßigt).

Auch die stark stilisierten Drahtfiguren Filopat & Patafil aus den 1965ern bekommen ihren auftritt. Mit ihnen suchten die Dresdner Anschluss an die internationale Animationsfilm-Avantgarde und begeisterten auch die westeuropäischen Fernsehzuschauer. Ab den 1970er Jahren wurde der Ton im DEFA-Trickfilmstudio kritischer, neue Themen kamen hinzu. Nicht fehlen dürfen natürlich DIAF-Archivschätze aus der Nachwendezeit.

Der Eintritt ist wie alle Palais-Veranstaltungen kostenlos. Das eintrittsfreie Festival Palais-Sommer wird vor allem durch die Spenden der Besucher möglich.

Von Carolin Seyffert

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