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Lokales Kurt Biedenkopf stellte in Dresden seine Tagebuchaufzeichnungen vor
Dresden Lokales Kurt Biedenkopf stellte in Dresden seine Tagebuchaufzeichnungen vor
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09:19 29.10.2015
Im Thalia "Haus des Buches" äußerte sich Kurt Biedenkopf im Gespräch mit Bernd Hempelmann, stv. Chefredakteur der DNN, nicht nur über alte Zeiten. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Das Interesse war groß, als gestern Abend Kurt Biedenkopf in der Thalia-Buchhandlung am Dr.-Külz-Ring über seine Erinnerungen an die Wende und die ersten Jahre in Sachsen sprach. Der CDU-Mann, der aus dem Westen kam, in Sachsen 1990 einen fulminanten Wahlsieg einfuhr und die nächsten zwölf Jahre erfolgreich und beliebt Ministerpräsident war, hat aus Briefen und seinen Tagebüchern von 1989 bis 1994 in drei Bänden zusammengefasst, was ihn damals beschäftigte und bewegte.

Dabei kamen auch durchaus überraschende Dinge zutage. Denn Biedenkopf, der für "seine" Sachsen stets mit ganzer Kraft eintrat, konnte sich zunächst nur schwer mit dem Gedanken anfreunden, hier Ministerpräsident zu werden. Und auch nach der Wahl gab es durchaus Versuchungen, wieder in die Bundespolitik zu gehen.

Er widerstand. Er kämpfte für die Vollendung der Einheit, die für ihn durchaus nicht nur eine wirtschaftliche sein konnte. Dabei ging es schon damals um Themen, die auch heute aktuelle Bedeutung haben. Wie können West- und Osteuropa in Frieden zusammenleben? Welche Rolle darf und muss Russland spielen? Wie muss man mit Asylsuchenden und Flüchtlingen und den Sorgen in der Bevölkerung umgehen? Und so wurde es ein Abend nicht nur über die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart.

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