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Lokales Kultusminister würdigt Mint-Exzellenz des Marie-Curie-Gymnasiums in Dresden
Dresden Lokales Kultusminister würdigt Mint-Exzellenz des Marie-Curie-Gymnasiums in Dresden
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19:31 03.11.2017
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (re.) mit Kultusminister Frank Haubitz bei der Amtsübernahme von Vorgängerin Brunhild Kurth. Quelle: Archiv/dpa
Dresden

Kultusminister Frank Haubitz hat das Marie-Curie-Gymnasium für die Aufnahme in ein deutschlandweites Exzellenz-Netzwerk für die naturwissenschaftliche Ausbildung gewürdigt. „Damit hat das Gymnasium, welches auch Europaschule ist, seine herausragende Stellung in der sächsischen Schullandschaft weiter ausgebaut“, erklärte der parteilose Ressortchef am Freitag. Gratulierte der Schule und dankte den Lehrern und der Schulleitung „für das weit über das normale hinausgehende Engagement“. Gerade in Sachsen werde es in den nächsten Jahren einen zunehmenden Bedarf an MINT-Fachkräften geben. „Hier hat die Schule die Zeichen der Zeit erkannt“, sagte Haubitz, der jahrelang das Gymnasium Klotzsche führte und vor knapp zwei Wochen von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) zum Minister ernannt worden war.

Das Marie-Curie-Gymnasium Dresden wird am heutigen Sonnabend feierlich in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Damit gehört das Gymnasium zu den 29 besten deutschen Schulen mit Spitzenförderung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die in diesem Jahr in das Netzwerk aufgenommen werden – 13 als Mitglieder und 16 als Anwärter. Die Entscheidung darüber war nach einem Bewerbungsverfahren im Sommer gefallen (DNN berichteten). Das Marie-Curie-Gymnasium habe dabei die unabhängige Fachjury „von seinem hervorragenden und ausgeprägten MINT-Profil überzeugt“, erklärte das Kultusministerium.

„Dass wir mit unserer ersten Bewerbung eine ordentliche Mitgliedschaft zugesprochen bekommen haben, macht uns sehr stolz!“, sagte Schulleiterin Annette Hähner. Die Auszeichnung sei Motivation, auch weiterhin die Potentiale der Schüler zu fördern und deren Entfaltung zu begleiten. Dazu werde das Schulnetzwerk „neue Möglichkeiten und den Schülerinnen und Schülern einmalige Chancen eröffnen“, betonte die Schulleiterin.

Das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC umfasst nun 295 Schulen mit 315000 Schülerinnen und Schülern und 25000 Lehrkräften. Hauptförderer sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens-Stiftung und die Vereinigungen der bayrischen Metall- und Elektroarbeitgeber und der bayrischen Wirtschaft. Am kommenden Dienstag, zum 150. Geburtstag der Namensgeberin, wird die Aufnahme ins Netzwerk am Gymnasium auf der Zirkusstraße mit einem Festakt gefeiert.

Von Ingolf Pleil

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