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Lokales Kulturkraftwerk Mitte: Verträge mit Baufirma sind unterschrieben
Dresden Lokales Kulturkraftwerk Mitte: Verträge mit Baufirma sind unterschrieben
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18:31 09.09.2015
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte geht es bald los. Quelle: Stadt Dresden
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Das Unternehmen ist nun damit beauftragt, für den Festpreis von 68,6 Millionen Euro den Neubau schlüsselfertig zu errichten. Im Oktober 2016 soll das Projekt an die beiden neuen Hausherren, die Staatsoperette und das Theater Junge Generation, übergeben werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir damit eine jahrzehntelange Diskussion zu einem positiven Abschluss bringen können“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Über den Bau war jahrelang gerungen worden. Bis zuletzt standen die hohen Kosten im Raum samt der Frage, ob sich die Stadt den Neubau leisten kann. Inklusive Ausstattungen kostet das Kulturkraftwerk 96,7 Millionen Euro.

Ebenfalls auf dem Gelände vertreten ist in Zukunft die Hochschule für Musik. Wie die Drewag am Dienstag informierte, wurde Ende August ein Mietvertrag zwischen dem Energieversorger und dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement abgeschlossen.  

Um den Studierenden gute Studienbedingungen zu ermöglichen, wird die Drewag als Eigentümer des sich bereits in der Sanierung befindlichen Gebäudes 2.5 – ein ehemaliges 6 kV-Schalthaus – die Räume bis Februar 2014 für eine Nutzung durch die Hochschule für Musik herrichten.

Künftig sollen in dem mehr als 1.100 Quadratmeter großen Haus Studenten des Lehramtes Musik für Gymnasien, Mittelschulen und Grundschulen (Musiklehrer) ausgebildet werden.  

Es entstehen Übungsräume für musikalischen Einzelunterricht, Ensembleräume, ein Instrumentenlager, ein Chorprobenraum, ein Computerkabinett sowie Büroräume für die Dozenten. Das Gebäude 2.5 liegt wie die Hochschule für Musik ebenfalls am Wettiner Platz, so dass die Studierenden kurze Wege zum Hauptgebäude haben.    

Die Kosten für den Umbau betragen etwa 2,5 Millionen Euro. Er wird mit Mitteln der Städtebauförderung-Stadtumbau Ost gefördert. Allein 340.000 Euro sind nach Angaben der Drewag nötig, um den Schallschutz zu gewährleisten und die Akustik im Gebäude optimal zu gestalten.

sl/STH

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