Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Kriminalpräventiver Rat Dresden wirbt mit Plakaten für gegenseitigen Respekt
Dresden Lokales Kriminalpräventiver Rat Dresden wirbt mit Plakaten für gegenseitigen Respekt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:43 27.02.2017
„Fair Play – auf jedem Platz“ ist der Titel der aktuellen Plakatkampagne der Landeshauptstadt Dresden Quelle: Justine Büschel
Dresden

Nicht nur im Sport, sondern auch im Umgang miteinander: Für mehr Fairness wirbt der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt Dresden mit einer Plakat-Kampagne und macht gleichzeitig auf seine Arbeit aufmerksam. Ab Dienstag werden zwei Wochen lang 268 City-Light-Poster mit dem Titel „Fair – Auf jedem Platz“ im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein.

Der Erste Bürgermeister Detlef Sittel stellte das Plakatmotiv am Dienstagmittag gemeinsam mit Maria Garbe, Niederlassungsleiterin von Ströer und Polizeioberrat Stefan Dörner auf der Prager Straße vor. „Nicht nur im Fußball spielt Fair Play eine wichtige Rolle. Ein faires Miteinander ist in jeder Sportart auf und neben dem Spielfeld wesentlich. Und auch im alltäglichen Miteinander sollte ein fairer Umgang für jeden selbstverständlich sein“, so Detlef Sittel. Fair Play bedeute für Sittel demnach auch, Andere nicht zu kurz kommen zu lassen und sich gegenseitig Respekt zu erweisen.

Der Kriminalpräventive Rat wirbt in Dresden mit einer neuen „City-Light-Poster-Kampagne“ für mehr Fairness auch abseits von großen Sportveranstaltungen. Am Dienstagmittag wurde das Plakatmotiv auf der Prager Straße vorgestellt.

Sportliche Unterstützung für die Kampgane kam vom Dresdner SC Volleyball Damen mit Angreiferin Eva Hodanová sowie von den beiden Eislöwen-Stürmern Steven Rupprich und Brendan Cook. Besonders Sportler seien geeignete Multiplikatoren, um zu zeigen, dass Fair Play auch abseits des Platzes passiere. „Gerade weil Eishockey als sehr raue Sportart bekannt ist, wollen wir zeigen, dass uns ein fairer Umgang mit unseren Gegnern sehr wichtig ist. Schon als Kind wurde mir beigebracht, dass Fair Play ein wichtiger Bestandteil innerhalb und auch außerhalb des Sports ist“, erklärt Rupprich.

Ziel der Kampagne ist es, ein Nachdenken in den Köpfen der Dresdner in Kraft zu setzen. „Wir hoffen, dass die Plakataktion eine breite Masse erreicht und im Gedächtnis hängen bleibt“, erklärt Sittel. Um möglichst viele Dresdner zu erreichen, seinen die Plakate zwei Wochen lang in der gesamten Stadt zu sehen.

Im Kriminalpräventiven Rat (KPR) der Landeshauptstadt Dresden erarbeiten und empfehlen Stadträte, Vereine und Projektpartner Maßnahmen, die dazu beitragen können, die Kriminalität in der Stadt zu verringern bzw. zu verhindern. Ein wichtiger Partner des KPR ist das Fanprojekt Dresden, das unter anderem im Lernzentrum „Denk-Anstoß“ frühzeitig Kinder und Jugendliche für Respekt, Toleranz und Fair Play sensibilisieren möchte.

Zu den weiteren Aufgabenschwerpunkten des Kriminalpräventiven Rates zählen unter anderem Graffiti-Prävention, Bekämpfung häuslicher Gewalt, die Jugendgerichtshilfe und das Kinderschutzprojekt „Bärenstarker August“. Das ist ein Zusammenschluss von Anlaufstellen im gesamten Stadtgebiet, die Kindern und Jugendlichen bei kleineren und größeren Notfällen Hilfe und Schutz bieten.

Von Justine Büschel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Lokales Feinstaubwerte explodieren um Mitternacht - Silvester in Dresden heißt auch "Prosit dicke Luft!"

Die Erkenntnis ist nicht überraschend, aber eindrucksvoll: Zum Jahreswechsel steigen die Feinstaubwerte dramatisch an. Schuld ist die Silvesterknallerei der Dresdnerinnen und Dresdner, die für dicke Luft sorgt. Schwacher Trost: In München ist alles noch viel schlimmer.

27.02.2017

„Mein Weg in die Sicherheit“ heißt ein Schuljahreswandkalender, der allen Dresdner Schulen zur Verfügung gestellt wird. Darin erzählen zwölf Kinder und Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und anderen Ländern von ihrer Heimat und ihrem Weg. Die DNN veröffentlichen die entstandenen Interviews. Heute: Kais Altroudi aus Syrien.

27.02.2017
Lokales Dresden bekommt 20 neue Behälter für acht Millionen Euro - Mehr Wärmespeicher braucht die Stadt

Die Dresdner Stadtwerke (Drewag) investieren acht Millionen Euro in den Ausbau ihrer Fernwärmespeicher in Reick. So soll das Netz fit für die Energiewende gemacht werden. Im ersten Quartal 2018 soll die neue Anlage in Betrieb gehen und die Speicherkapazität mehr als verdoppeln.

27.02.2017