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Lokales Kreuzchor wird im Dynamo-Stadion bejubelt
Dresden Lokales Kreuzchor wird im Dynamo-Stadion bejubelt
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20:18 22.12.2016
Der Kreuzchor im großen Stadion. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Festlich und auf der ganz großen Bühne – so wie der Dresdner Kreuzchor während der vorherigen Weihnachtszeit mit einem Open-Air-Adventskonzert in sein 800. Jubiläumsjahr gestartet war, so verabschiedet er sich am Donnerstagabend auch standesgemäß davon. Über 20.000 Zuschauer waren ins nicht ganz ausverkaufte Dresdner Stadion gekommen, um gemeinsam mit den Kruzianern und prominenten Gästen traditionelle und moderne Weihnachtslieder zu singen

Thomas Rühmann leitete die Veranstaltung mit einer weihnachtlichen Geschichte ein und begleitete die Darbietung während des ganzen Abends. Anders als im vergangenen Jahr wurde die Bühne nicht mitten auf dem Rasen, sondern direkt vor dem K-Block aufgestellt, damit die Kruzianer möglichst das ganze Oval bespielen konnten. Dadurch konnten vor allem mehr Sitzplätze verkauft werden. Eine gute Entscheidung. Während die Sitzplätze voll waren, zeigten sich unten auf dem Rasen größere Lücken.

Festlich und auf der ganz großen Bühne – so wie der Dresdner Kreuzchor während der vorherigen Weihnachtszeit mit einem Open-Air-Adventskonzert in sein 800. Jubiläumsjahr gestartet war, so verabschiedet er sich am Donnerstag auch standesgemäß davon.

Unter dem Motto „Danke, Dresden“ spielten die Kruzianer neben Klassikern wie „O du Fröhliche“ und „Stille Nacht“ unter anderem auch Gounods Bachadaption „Ave Maria“. Bei eisigen Temperaturen unter klarem Himmel erklangen zudem internationale Songs wie “Let it snow“, „Jingle Bells“, oder das spanische Weihnachtslied „Feliz Navidad“. Geschickt kombinierte der Chor mit Kantor Roderich Kreile an der Spitze dabei traditionelles Repertoire mit modernen Popsongs

Trotz der Minusgrade erfüllte eine wohlig-warme Atmosphäre das Stadion, was nicht zuletzt am mitsingendem Publikum und versöhnlichen Weihnachtsliedern lag. Dabei war die Stimmung eher beschwingt als bedächtig, auch weil immer mehr Bewegung als Stille in der Menge war.

Begleitet wurde der Kreuzchor von einer eigens für das Konzert zusammengestellten Band unter Leitung von Friedemann Matzeit. Die als Gast geladene Popsängerin Cassandra Steen sorgte mit ihrer holländischen Kollegin Amber Schoop für eine schwung- und stimmungsvolle Atmosphäre, die unter den fröstelnden Zuschauern sonst nur langsam aufkommen wollte. Erst zum Ende hin mit bekannten Stücken wie „Stille Nacht“ oder „Sind die Lichter angezündet“ kam mehr Bewegung ins Stadionrund.

Trotzdem waren nicht wenige Besucher froh, als der Kreuzchor nach zwei Stunden mit John Lennons „Happy Xmas“ das letzte Lied intonierte. Zu sehr waren die meisten Gäste durchgefroren. Der Applaus war trotzdem enthusiastisch. Unter minutenlangem Beifall verließen die Kruzianer die Bühne.

Ein Video des Konzertes dürfen wir Ihnen aus rechtlichen Gründen leider nicht zeigen Wir bitten um Verständnis.

Von Sebastian Burkhardt & Stephan Lohse

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